Smaragd-Zwergbärbling
Danio erythromicron
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Überblick
Der Smaragd-Zwergbärbling (Danio erythromicron) ist ein wunderschön gezeichneter Nano-Fisch aus dem Inle-See in Myanmar — unter 2,5 cm, gemustert mit senkrechten Smaragd-Kupfer-Binden und einem Hauch Orange in den Flossen. Als naher Verwandter des Perlhuhnbärblings ist er friedlich und scheu — und bevorzugt ungewöhnlicherweise unter den begehrten Nano-Fischen härteres, alkalisches Wasser, ein Geschenk für Halter, deren Leitungswasser passt.
Aquarium & Wasser
Ein Schwarm gedeiht in einem gereiften, bepflanzten Becken ab 38 Litern.
- Temperatur: 20–25 °C mit einem kleinen Heizer; er mag das kühlere Ende des Tropischen, passend zu seinem Hochland-See.
- Wasser: neutral bis leicht hart und alkalisch, pH 7,0–8,0 — kein Enthärten nötig. Testen Sie mit einem Wassertest.
- Dicht bepflanzt: Feinfiedrige Pflanzen und etwas offener Schwimmraum geben Deckung und Selbstvertrauen.
- Sanfte Strömung: Ein weicher Schwamm-Filter hält das Wasser sauber ohne starke Strömung.
Fütterung
Smaragd-Zwergbärblinge sind kleinmäulige Mikroprädatoren und Omnivoren. Bieten Sie fein zerriebene Mikropellets und pulverförmige Futter, ergänzt um kleines Lebend- und Frostfutter — Artemia-Nauplien, Daphnien, Cyclops und Mikrowürmchen. Füttern Sie wenig und oft, und dimensionieren Sie alles auf ihre winzigen Mäuler.
Verhalten & Vergesellschaftung
Friedlich und leicht schüchtern passen sie in eine ruhige Nano-Gemeinschaft. Gute Beifische sind andere kleine, sanfte Fische und Zwerggarnelen — Perlhuhnbärblinge, kleine Bärblinge, Zwergpanzerwelse und Red-Cherry-Garnelen. Meiden Sie stürmische oder flossenzupfende Fische. Halten Sie sie in einem ordentlichen Schwarm, damit ihr sanftes Plänkeln und Imponieren natürlich ablaufen kann.
Ein gut gefütterter Schwarm laicht in einem gereiften Becken oft zwischen feinfiedrigen Pflanzen und Moos und verstreut Eier, die die Adulten fressen können — ein dicht bepflanztes Layout gibt dem Nachwuchs die beste Chance, ohne Zutun durchzukommen. Das macht die Art zu einem lohnenden Langzeitprojekt und zugleich attraktiven Schaufisch.
Geben Sie dem Smaragd-Zwergbärbling ein bepflanztes, kühleres, neutral-bis-hartes Becken und einen vollen Schwarm, und sein gestreiftes, orange überhauchtes Muster macht ihn zu einem der markantesten Nano-Fische überhaupt — siehe unsere Nano-Aquarium-Empfehlungen und beste Fische fürs Pflanzenbecken.
Smaragd-Zwergbärbling — Häufige Fragen
Will der Smaragd-Zwergbärbling weiches oder hartes Wasser?
Ungewöhnlich für einen Nano-Fisch bevorzugt er neutrales bis leicht hartes, alkalisches Wasser. Er stammt aus dem Inle-See in Myanmar, der hart und alkalisch ist — eine großartige Wahl für Halter mit härterem Leitungswasser, also das Gegenteil weicher Schwarzwasser-Nanos wie dem Chili-Bärbling.
Ist er ein Danio oder eine Rasbora?
Wissenschaftlich ist er ein Danio (Danio erythromicron), früher in Microrasbora und Celestichthys geführt, und ein naher Verwandter des Perlhuhnbärblings. „Smaragd-Zwergbärbling“ bzw. „Emerald Dwarf Rasbora“ ist schlicht der eingebürgerte Handelsname; so oder so pflegt man ihn als kleinen, scheuen Schwarm-Nano.
Wie viele Smaragd-Zwergbärblinge sollte ich halten?
Mindestens acht bis zehn. Sie sind scheue Schwarmfische, die sich nur in einer ordentlichen Gruppe ausfärben und natürlich verhalten. Männchen imponieren und plänkeln im Schwarm sanft untereinander — das verteilt kleinere Aggressionen und zeigt ihre Smaragdbinden und orangen Flossen.
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