Kirschgarnele (Red Cherry)
Neocaridina davidi
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Überblick
Kirschgarnelen (Neocaridina davidi) sind der perfekte Einstieg in die Wirbellosenhaltung: günstig, farbenfroh, robust, endlos faszinierend und eine nützliche Putztruppe, die Algen und Reste abweidet. Eine blühende Kolonie roter (oder blauer, gelber, grüner) Garnelen in einem bepflanzten Nano-Becken gehört zu den lohnendsten einfachen Projekten der Aquaristik.
Becken & Wasser
Ein 19-Liter-Nano reicht völlig, um eine Kolonie zu starten, und ein größeres Becken füllt sie gern aus. Was Kirschgarnelen wirklich wollen, ist Stabilität:
- Stabiles, eingefahrenes Wasser — fahren Sie das Becken vollständig ein, bevor Garnelen einziehen. Sie reagieren empfindlich auf Ammoniak- und Nitritspitzen.
- Kein Kupfer — Kupfer (in manchen Fischmedikamenten und Düngern) ist für Garnelen tödlich. Prüfen Sie die Etiketten.
- Ein sanfter oder Schwammfilter — damit keine Junggarnelen eingesaugt werden. Siehe unsere Filter-Empfehlungen.
- Pflanzen und Deckung — Moos und einfache Pflanzen bieten Weideflächen und Verstecke für den Nachwuchs.
Fütterung
Kirschgarnelen sind Allesfresser, die Biofilm und Algen abweiden — ein etabliertes bepflanztes Becken ernährt sie also die meiste Zeit. Ergänzen Sie ein paar Mal pro Woche ein hochwertiges Garnelenfutter, blanchiertes Gemüse oder einen speziellen Biofilm-Booster — nur wenig, denn überschüssiges Futter belastet das Wasser.
Vergesellschaftung & Zucht
Kirschgarnelen sind vollkommen friedlich, aber klein — wählen Sie Mitbewohner also sorgfältig, denn die meisten kleinen Friedfische fressen Junggarnelen, manche auch adulte Tiere. Für maximale Vermehrung halten Sie sie im Artenbecken oder mit sehr kleinen, nicht räuberischen Fischen. Unter stabilen Bedingungen vermehrt sich eine Kolonie fortlaufend — bald haben Sie Garnelen im Überfluss.
Sehen Sie sich die besten Garnelenbecken und den besten Bodengrund für Garnelen an, um einer Kolonie den Weg zum Erfolg zu ebnen.
Kirschgarnele (Red Cherry) — Häufige Fragen
Sind Kirschgarnelen einfach zu halten?
Ja — Neocaridina-Kirschgarnelen gehören zu den robustesten, anfängerfreundlichsten Wirbellosen. Sie tolerieren eine breite Spanne stabiler Werte, vermehren sich bereitwillig und helfen, Algen und Futterreste zu beseitigen. Die Hauptregeln: ein eingefahrenes Becken, stabiles Wasser und kein Kupfer.
Brauchen Kirschgarnelen einen Heizer?
Nicht immer — bei üblichen Raumtemperaturen (20–26 °C) fühlen sie sich wohl. Ein kleiner Heizer hilft, in einem kalten Raum eine konstante Temperatur zu halten; der wahre Feind sind plötzliche Schwankungen, nicht die exakte Zahl.
Vermehren sich Kirschgarnelen von selbst?
Bereitwillig — in einem stabilen, eingefahrenen Becken mit Futter und Deckung. Eine gesunde Kolonie wächst stetig ganz ohne Zutun. Bieten Sie Pflanzen und Moos als Versteck für die Junggarnelen und verwenden Sie einen sanften oder Schwammfilter, damit der Nachwuchs nicht eingesaugt wird.
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