Perlhuhnbärbling
Danio margaritatus
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Überblick
Der Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus) — lange als Galaxy-Rasbora bekannt — ist einer der schönsten Nano-Fische der Aquaristik. Ein tief blaugrüner Körper, übersät mit Perlflecken und gerahmt von orange-schwarzen Flossen, lässt die Männchen wie handbemalt wirken. Erst 2006 im Hochland von Myanmar entdeckt, ist er friedlich und juwelenartig — doch seine geringe Größe, seine Scheu und sein Bedürfnis nach einem gereiften, ruhigen Becken machen ihn eher zu einem Fisch für Fortgeschrittene als für Einsteiger.
Becken & Wasser
Ein Schwarm gedeiht am besten in einem gereiften, bepflanzten Becken ab 40 Litern. Sie stammen aus kühlen, dicht bewachsenen Tümpeln — bilden Sie das nach.
- Temperatur: kühleres Tropenklima, 20–26 °C; ein niedrig eingestellter Heizer hält die Werte in den meisten Räumen stabil.
- Wasser: neutral, pH 6,5–7,5, und sauber; die Schwankungen eines unreifen Beckens mögen sie nicht.
- Filterung: ein sanfter Schwamm-Filter vermeidet starke Strömung und schadet so kleinen Fischen nicht.
- Bepflanzt: dichte Pflanzen und Verstecke machen aus scheuen Fischen selbstbewusste, imponierende Tiere.
Fütterung
Perlhuhnbärblinge sind Mikroräuber mit winzigen Mäulern. Füttern Sie feines zerriebenes Mikrogranulat und Staubfutter aus dem Futtersortiment als Basis, dazu reichlich kleines Lebend- und Frostfutter — Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien und Mikrowürmchen. Ihre beste Farbe kommt von einer abwechslungsreichen, proteinreichen Ernährung — wechseln Sie das Futter durch und füttern Sie kleine Mengen öfter.
Vergesellschaftung
Halten Sie die Gemeinschaft ruhig und klein. Perlhuhnbärblinge harmonieren wunderbar mit Moskitobärblingen, Keilfleckbärblingen, Zwergpanzerwelsen, kleinen Schnecken und Zwerggarnelen wie der Kirschgarnele. Meiden Sie ungestüme, schnelle oder große Fische, die sie einschüchtern oder ihnen das Futter stehlen.
Geben Sie dem Perlhuhnbärbling ein gereiftes, kühles, gut bepflanztes Nano-Becken und eine richtige Gruppe, und er wird zum lebenden Juwel, das die kleine Extramühe belohnt.
Perlhuhnbärbling — Häufige Fragen
Ist der Perlhuhnbärbling dasselbe wie die Galaxy-Rasbora?
Ja. Bei seiner Entdeckung wurde er als „Galaxy-Rasbora“ verkauft, später aber als Bärbling klassifiziert — Danio margaritatus. Beide Namen bezeichnen denselben juwelenhaften Nano-Fisch, und den alten Namen sieht man im Handel noch immer.
Warum verstecken sich meine Perlhuhnbärblinge?
Sie sind von Natur aus scheu, und Verstecken bedeutet meist, dass sie sich ungeschützt oder unterlegen fühlen. Halten Sie eine Gruppe von mindestens sechs Tieren, bepflanzen Sie das Becken dicht und meiden Sie große oder schnelle Mitbewohner. In einem sicheren, gut bepflanzten Nano-Becken werden sie mutig und zeigen sich ständig.
Brauchen Perlhuhnbärblinge einen Heizer?
Sie bevorzugen kühleres Tropenwasser um 20–24 °C, und ein niedrig eingestellter Heizer hält diesen Bereich in den meisten Wohnungen stabil. Das untere Ende vertragen sie gut, aber kalt oder mit Schwankungen sollten sie nicht gehalten werden.
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