Die kurze Antwort
Das beste Licht für ein Pflanzenaquarium ist Vollspektrum oder RGB — es liefert die roten und blauen Wellenlängen, mit denen Pflanzen Fotosynthese betreiben, und stellt Fische und Blattwerk in satter, natürlicher Farbe dar. Eine Tageslicht-Farbtemperatur um 6500 K ist der verlässliche Richtwert. Kurz gesagt: Zielen Sie auf ein breites Spektrum, nicht auf einen einzelnen Farbton.
Warum Vollspektrum gewinnt
Pflanzen betreiben im roten und blauen Bereich des Spektrums am stärksten Fotosynthese, eine gute Pflanzenleuchte braucht also reichlich von beidem. Aber eine Leuchte, die nur rot und blau ist, färbt das Becken unnatürlich violett und lässt Fische blass wirken. Eine Vollspektrum- oder RGB-Leuchte löst beide Probleme auf einmal:
- Deckt das Rot und Blau ab, das Pflanzen für kräftigen Wuchs brauchen.
- Enthält Grün und Weiß für natürliche Farbwiedergabe.
- Lässt Rottöne in Pflanzen und Fischen leuchten, die reines Tageslichtweiß dämpfen kann.
Deshalb sind RGB- und Vollspektrum-Leuchten zum Standard für ernsthafte Pflanzenaquarien geworden — sie sind ein echtes Beste-aus-beiden-Welten.
In der Praxis richtig machen
Ist Ihre Leuchte regelbar, starten Sie bei einem ausgewogenen Tageslichtweiß mit aktivem Rot- und Blaukanal und justieren Sie dann nach Geschmack — etwas mehr Rot vertieft Pflanzen- und Fischfarbe. Denken Sie daran, dass Intensität und Beleuchtungsdauer fürs eigentliche Pflanzenwachstum mehr zählen als die Farbe; das richtige Spektrum bringt ein gut beleuchtetes Becken optimal zur Geltung, rettet aber kein Becken, das zu dunkel ist oder zu kurz beleuchtet wird.
Lassen Sie das Licht über eine stabile Zeitschaltuhr 6–8 Stunden laufen und passen Sie die Intensität daran an, ob Sie CO2 fahren.
Zur Auswahl einer Leuchte siehe unseren Ratgeber beste Leuchte für ein Pflanzenaquarium und durchstöbern Sie Aquarienbeleuchtung. Verwandte Antworten zur Ausstattung: wie viel Licht brauchen Pflanzen?, was ist PAR? und verursachen LED-Leuchten Algen?