Die kurze Antwort
Nein — LED-Leuchten verursachen nicht per se Algen. Algen werden durch zu viel Licht über zu lange Zeit angetrieben, kombiniert mit überschüssigen Nährstoffen. Eine LED ist nur eine Lichtquelle; betreiben Sie jedes Licht zu hell oder zu viele Stunden, folgen Algen. Betreiben Sie eine LED bei sinnvoller Intensität an einer 6–8-Stunden-Zeitschaltuhr, und sie ist nicht algenanfälliger als jeder andere Typ.
Was Algen tatsächlich verursacht
Algen brauchen drei Dinge zum Blühen: Licht, Nährstoffe und Zeit. Die meisten Beckenalgen laufen auf ein Ungleichgewicht dieser Faktoren hinaus, nicht auf die Leuchtentechnik:
- Zu lange Beleuchtungsdauer — Licht 10+ Stunden an oder den ganzen Abend angelassen.
- Zu viel Intensität — eine starke Leuchte über einem Low-Tech-Becken ohne passendes CO2.
- Überschüssige Nährstoffe — Überfütterung und ausgelassene Wasserwechsel lassen Nitrat und Phosphat für Algen zurück.
- Sonnenlicht — ein Becken am Fenster bekommt weit mehr Licht, als jede LED liefert.
Die LED selbst ist neutral. Es ist die Dosis — Helligkeit mal Stunden —, die das Gleichgewicht kippt.
Eine LED zu Ihrem Vorteil nutzen
Moderne LEDs sind sogar ein Geschenk für die Algenkontrolle, weil so viele dimmbar und zeitschaltuhrtauglich sind. Das gibt Ihnen zwei Regler — Intensität und Dauer —, die Sie gegen Ihre Pflanzen und Nährstoffe abwägen. Kombinieren Sie das Licht mit einer Zeitschaltuhr, halten Sie stetige 6–8 Stunden und dimmen Sie, wenn Pflanzen gut wachsen, aber Algen einschleichen.
Wenn Pflanzen gedeihen und Algen minimal sind, stimmt Ihr Gleichgewicht. Gewinnen Algen, reduzieren Sie das Licht, bevor Sie mehr von irgendetwas anderem hinzufügen.
Zur Wahl einer Leuchte und zum Einstellen der Intensität siehe unseren Ratgeber beste Beleuchtung fürs Pflanzenbecken, stöbern Sie durch Aquarienbeleuchtung und lesen Sie wie viel Licht brauchen Pflanzen? und welche Lichtfarbe ist am besten?