Die kurze Antwort
Zwerggarnelen stehen fast am Ende der Nahrungskette, daher ist das sicherste Becken ein reines Garnelenbecken oder eines, das mit den kleinsten, friedlichsten Fischen geteilt wird. Gute Optionen sind:
- Weitere Garnelen — Red-Fire-, Blue-Dream- oder Amano-Garnelen in einer Kolonie
- Rennschnecken und Apfelschnecken (völlig harmlos)
- Winzige Nanofische wie Chili-Bärblinge oder Funkensalmler
- Otocinclus (friedliche Algenweider, die Garnelen ignorieren)
Fast jeder Fisch frisst Garnelen-Nachwuchs
Das ist die entscheidende Wahrheit: Selbst Fische, die zu klein sind, um eine ausgewachsene Garnele zu fressen, schnappen sich bereitwillig die Junggarnelen. Wenn Ihr Ziel eine wachsende Kolonie ist, halten Sie Garnelen entweder allein oder nehmen Sie in Kauf, dass neben Fischen nur wenige Junge überleben. Meiden Sie unbedingt alles, was Wirbellose jagt — Kampffische (Ergebnisse variieren je nach Tier), Fadenfische, größere Salmler, die meisten Buntbarsche, Schmerlen und Kugelfische, die eingefleischte Garnelen- und Schneckenräuber sind.
Deckung, Stabilität und sauberes Wasser
Garnelen fühlen sich mit vielen Verstecken sicher — Moose, Javafarn und Falllaub geben Junggarnelen einen Ort, an dem sie außer Reichweite heranwachsen. Sie reagieren empfindlich auf Wasserschwankungen und auf Kupfer (in manchen Medikamenten enthalten), halten Sie die Parameter also stabil und vermeiden Sie Überfütterung. Ein eingefahrenes, algenfreundliches Becken passt am besten zu ihnen.
Halten Sie die Bio-Last gering — siehe wie viele Fische Sie halten können — und lesen Sie für alle Details unseren Red-Fire-Garnelen-Pflegeleitfaden. Garnelen sind zudem ausgezeichnete Algenfresser, und sie gedeihen in einem bepflanzten Becken.