Die kurze Antwort
Ein Puffer ist das, was Ihren pH-Wert davon abhält, sich zu bewegen. In einem Süßwasseraquarium ist der Puffer Ihre KH (Karbonathärte) — die im Wasser gelösten Karbonate und Bikarbonate. Sie wirken wie ein chemischer Stoßdämpfer und neutralisieren die Säuren, die ständig aus Abfall und CO2 entstehen, sodass der pH-Wert stabil bleibt. Viel Puffer bedeutet einen bombenfesten pH-Wert; wenig oder kein Puffer bedeutet, dass der pH-Wert driftet und abstürzen kann. Einen gesunden Puffer zu erhalten ist das Geheimnis eines stabilen, unaufgeregten Beckens.
Wie Pufferung funktioniert
Jeden Tag produziert Ihr Becken Säure — aus dem Stickstoffkreislauf, der Fischatmung, Wurzeln und CO2. Ohne Puffer zieht jedes bisschen Säure den pH-Wert nach unten. Die KH saugt diese Säuren auf und hält den pH-Wert fest, bis der Puffer aufgebraucht ist. Deshalb können zwei Becken beim selben pH-Wert starten und sich völlig unterschiedlich verhalten: Das mit höherer KH bleibt stabil, während das mit niedriger KH abrutscht. Siehe KH und GH erklärt.
Wenn der Puffer aufgebraucht ist
Fällt die KH auf nahezu null, bleibt nichts mehr, um Säure aufzunehmen, und der pH-Wert kann über Nacht abstürzen — ein pH-Absturz. Das ist die mit Abstand häufigste Ursache plötzlicher, unerklärlicher pH-Probleme. Testen Sie die KH regelmäßig mit einem Tröpfchentest-Set, damit Sie einen schwindenden Puffer erwischen, bevor er versagt. Siehe warum der pH-Wert fällt und wie man einen Absturz behebt.
Einen gesunden Puffer erhalten
Regelmäßige Wasserwechsel frischen die KH aus Ihrem Leitungswasser auf. Ist Ihr Ausgangswasser weich, geben Sie zerbröseltes Korallenbruch in den Filter oder Bodengrund für einen langsamen, selbstbegrenzenden Schub oder dosieren Sie einen Karbonatpuffer. Siehe Wasser härter machen. Mehr im Wassertest-Hub.