Die kurze Antwort
GH (Gesamthärte) misst die gelösten Mineralien in Ihrem Wasser — hauptsächlich Calcium und Magnesium. KH (Karbonathärte) misst Karbonate und Bikarbonate, die als Puffer wirken und Ihren pH-Wert stabil halten. Kurz gesagt: GH betrifft die Mineralien, die Fische und Garnelen brauchen, und KH betrifft, wie stabil Ihr pH-Wert bleibt. Es sind zwei verschiedene Tests und sollten getrennt gemessen werden.
GH — die Mineralien, die für die Tiere wichtig sind
Die GH sagt Ihnen, wie „mineralreich“ Ihr Wasser ist. Sie ist am wichtigsten für Garnelen, Schnecken und Lebendgebärende (Guppys, Mollys, Platys), die Calcium und Magnesium für Panzer, Häutung und allgemeine Gesundheit brauchen. Weichwasserfische wie viele Salmler und Bettas sind am unteren Ende zufriedener. Die GH beeinflusst den pH-Wert nicht direkt — es geht darum, was für Ihre Tiere gelöst zur Verfügung steht, nicht um den Säuregehalt.
KH — der Puffer, der den pH-Wert stabilisiert
Die KH ist die wichtigere Zahl für die Beckenstabilität. Karbonate neutralisieren die Säuren, die natürlich aus Fischabfällen und CO2 entstehen, und halten Ihren pH-Wert zwischen den Wasserwechseln stabil. Wenn die KH sehr niedrig ist, gibt es nichts, das diese Säuren aufnimmt, sodass der pH-Wert absinken oder über Nacht abstürzen kann. Wenn Sie mit einem schwankenden pH-Wert kämpfen, ist die KH fast immer der Grund.
Testen und anpassen
Messen Sie beide mit einem Tröpfchentest — Teststreifen sind für eine grobe Prüfung in Ordnung, driften aber mit der Zeit. Um GH und KH zu erhöhen, geben Sie zerkleinerte Korallen oder einen Mineralzusatz hinzu; um sie zu senken, verschneiden Sie Leitungswasser mit Osmose- oder Regenwasser. Siehe wie man Wasser enthärtet und wie man es härter macht, und verstehen Sie den Zusammenhang zwischen KH und pH in warum der pH-Wert sinkt. Mehr Hintergrund finden Sie in unserem Wassertest-Hub.