Die kurze Antwort
Der pH-Wert im Aquarium driftet nach unten, weil sich ständig Säuren aufbauen — aus Fischkot, verrottendem Material, Wurzelgerbstoffen und gelöstem CO2 — und irgendetwas muss sie neutralisieren. Dieses Etwas ist die KH (Karbonathärte). Wenn Ihre KH niedrig ist, gibt es keinen Puffer, der diese Säuren abfängt, sodass der pH-Wert über Tage oder Wochen absinkt. Die Lösung besteht nicht darin, den pH-Wert direkt zu bekämpfen, sondern den KH-Puffer wiederherzustellen, damit er stabil bleibt. Ein sinkender pH-Wert ist fast immer eine Geschichte von niedriger KH.
Der wahre Übeltäter: niedrige KH
Stellen Sie sich die KH als Schwamm vor, der Säure aufsaugt. In einem gut gepufferten Becken bewegt sich der pH-Wert zwischen den Wasserwechseln kaum. In einem KH-armen Becken ist dieser Schwamm leer, sodass jede Säure aus Abfall und CO2 den pH-Wert direkt nach unten zieht — manchmal schnell genug für einen Absturz. Testen Sie Ihre KH mit einem Flüssigtestset: Wenn sie sehr niedrig ist, haben Sie Ihre Antwort gefunden.
Woher die Säuren kommen
- Biologischer Abfall — der Stickstoffkreislauf produziert bei der Verarbeitung von Ammoniak Säuren.
- CO2 — aus der Fischatmung oder Zugabe, bildet milde Kohlensäure.
- Wurzeln, Blätter und Torf — setzen Gerbstoffe frei, die den pH-Wert senken (siehe Gerbstoffe entfernen).
- Ausgelassene Wasserwechsel — lassen Säuren ungehemmt anwachsen.
Wie Sie ihn stabilisieren
Bauen Sie den Puffer wieder auf, statt dem Wert hinterherzujagen. Geben Sie Korallenbruch in den Filter oder Bodengrund für einen langsamen, selbstbegrenzenden KH-Schub, und halten Sie regelmäßige Wasserwechsel ein, um die KH aufzufrischen und Abfall auszutragen.
Wenn der pH-Wert bereits stark gefallen ist, siehe wie man einen pH-Absturz behebt und was ein Puffer ist. Mehr im Wassertest-Hub.