Die kurze Antwort
Nein — das ist eine schlechte Kombination. Sumatrabarben sind lebhaft, aber berüchtigte Flossenzwicker, und der lange, nachziehende Schwanz eines Guppys ist genau das, worauf sie sich einschießen. Zusammen gehalten, enden Guppys mit zerfetzten Flossen, ständigem Stress und einem echten Entzündungsrisiko. Eine große Barbengruppe beruhigt das Verhalten etwas, beseitigt aber nie die Gefahr für langflossige Fische. Am besten getrennt halten.
Warum Sumatrabarben zwicken
Sumatrabarben sind schnelle, ungestüme Schwarmfische, die ihre Rangordnung durch Jagen und Zwicken festlegen. In einer ordentlichen Gruppe lassen sie es meist aneinander aus, aber jeder Beckengenosse mit langen, wehenden Flossen wird zu einem unwiderstehlichen Ziel — Guppys, Kampffische und Skalare leiden alle. Langsame, prächtige Guppys können einer schnellen Barbe schlicht nicht entkommen, sodass das Zwicken unerbittlich statt gelegentlich ist. Ständig geschädigte Flossen machen Guppys anfällig für Flossenfäule und andere Infektionen, und der anhaltende Stress schwächt sie mit der Zeit, selbst wenn kein einzelner Biss ernst ist.
Wenn Sie Sumatrabarben halten
Geben Sie ihnen Beckengenossen, die ihrer Energie gewachsen sind:
- Halten Sie Barben in einer Gruppe von acht oder mehr, um das Zwicken zu verteilen.
- Vergesellschaften Sie sie mit schnellen, kurzflossigen Fischen statt mit wehflossigen.
- Bieten Sie ein geräumiges, gut bepflanztes Becken mit Platz zum Herumflitzen.
- Meiden Sie alle langflossigen Arten — Guppys, Kampffische, Skalare, alles Prächtige.
Bessere Beckengenossen für Guppys
Guppys fahren am besten mit anderen friedlichen, ähnlich großen Fischen. Vergesellschaften Sie sie mit Mollys — siehe können Guppys und Mollys zusammenleben? — oder halten Sie ein reines Guppy-Becken. Zur Pflege und zum Temperament der Barben lesen Sie den Sumatrabarben-Ratgeber, und siehe auch den Guppy-Pflegeratgeber. Planen Sie Ihre Gemeinschaft mit wie viele Fische man halten kann.