Die kurze Antwort
Ja – das ist eine solide, einfache Kombination. Guppys und Mollys sind beide friedliche Lebendgebärende mit sehr ähnlichen Ansprüchen, sodass sie in einem Gesellschaftsbecken gut auskommen. Das Wichtigste, was einzuplanen ist, sind Größe und Abfall: Mollys werden merklich größer als Guppys und sind schmutziger, geben Sie ihnen also ein größeres, gut gefiltertes Becken, als Guppys allein brauchen würden. Machen Sie das richtig, und beide gedeihen.
Warum sie sich vertragen
Beide Arten sind robuste, gesellige Lebendgebärende, die hartes, leicht alkalisches Wasser und Temperaturen um 24 bis 27 °C mögen. Keine ist aggressiv, und sie konkurrieren nicht auf eine Weise, die Ärger macht – sie schwärmen fröhlich locker im selben Becken. Da sie verschiedene Arten sind, kreuzen sie sich nicht, sodass Sie Hybriden vermeiden, obwohl sich jede innerhalb ihrer eigenen Art üppig vermehrt. Erwarten Sie Jungfische.
So richten Sie es ein
- Verwenden Sie ein Becken ab 75 Litern (20 Gallonen), um Mollys Raum zu geben und ihren Abfall zu verdünnen.
- Streben Sie hartes, alkalisches Wasser an – beide Arten bevorzugen es, und weiches, saures Wasser passt keiner.
- Halten Sie ein ausgewogenes Verhältnis von Männchen zu Weibchen (etwa ein Männchen auf zwei bis drei Weibchen), um die Belästigung durch begierige Lebendgebärenden-Männchen zu verringern.
- Statten Sie das Becken mit starker Filterung aus und halten Sie Wasserwechsel ein; siehe den Filter-Ratgeber.
- Nehmen Sie etwas Algen- und Pflanzenkost in die Ernährung auf – besonders Mollys weiden.
Weiterführende Lektüre
Behalten Sie bei all den Jungfischen Ihre Zahlen im Blick – lesen Sie wie viele Fische Sie halten können und woran erkenne ich, ob mein Aquarium überbesetzt ist? Pflegeratgeber: Guppy und Molly. Richten Sie das Becken über den Aquarien-Hub ein.