Die kurze Antwort
Manchmal — es ist Glückssache. Ein Kampffisch ist ein kleiner Räuber, und Garnelen sind genau die Art beweglicher Happen, auf deren Jagd er programmiert ist. Manche Kampffische ignorieren ausgewachsene Garnelen völlig; andere holen sie eine nach der anderen. Junggarnelen werden fast immer gefressen. Ob eine Kolonie überlebt, hängt vom Temperament Ihres bestimmten Kampffischs ab und davon, wie viel Deckung Sie den Garnelen geben.
Warum es unberechenbar ist
Jeder Kampffisch hat seine eigene Persönlichkeit. Ein träger, älterer Kampffisch jagt vielleicht nie einer schnellen ausgewachsenen Red-Fire-Garnele hinterher, während ein junger, aktiver die Kolonie als Buffet behandelt. Vorher lässt sich das nicht sagen. Was Sie steuern können, sind die Chancen: Eine große, etablierte Garnelenkolonie vermehrt sich schneller, als ein einzelner Kampffisch fressen kann, sodass die Population selbst bei einigen Verlusten hält.
Wie Sie es für den Erfolg einrichten
- Nutzen Sie Red-Fire- (Neocaridina-) Garnelen — günstig, robust und produktiv, sodass Verluste die Kolonie nicht auslöschen.
- Setzen Sie die Garnelen zuerst in ein etabliertes, dicht bepflanztes Becken und lassen Sie sie sich vermehren, bevor der Kampffisch hineinkommt.
- Packen Sie Moos, Falllaub und dichte Pflanzen hinein, damit Garnelen immer einen Fluchtweg haben.
- Füttern Sie den Kampffisch gut, damit er nicht aus Hunger jagt.
- Beginnen Sie mit 10–15+ Garnelen, nicht zwei oder drei.
Der sicherere Weg
Wenn Sie eine garantiert gedeihende Garnelenkolonie wollen, geben Sie ihnen ein eigenes Becken — siehe unseren Ratgeber bestes Garnelenbecken und wie man ein Garnelenbecken einrichtet. Für den Kampffisch ist eine Rennschnecke ein risikofreier Aufräumgefährte. Lesen Sie mehr zur Red-Fire-Garnele und zum Kampffisch und siehe die verwandte Frage können Rennschnecken mit Garnelen leben?