Kampffisch (Betta splendens)
Betta splendens
Pflegeaufwand: AnfängerPflege-Steckbrief vom AquaristikTest-Redaktionsteam · So testen wir
Überblick
Der Kampffisch (Betta splendens), auch Siamesischer Kampffisch genannt, ist einer der beliebtesten — und am meisten missverstandenen — Aquarienfische. Die wallenden Flossen und leuchtenden Farben machen ihn zu einem großartigen Blickfang, doch die winzigen Becher und Gläser, in denen Bettas oft verkauft werden, sind die Wurzel der meisten Probleme. Geben Sie einem Kampffisch ein richtig beheiztes, gefiltertes Becken, und er ist ein robuster, charakterstarker, anfängergeeigneter Fisch, der täglich mit Ihnen interagiert.
Becken & Wasser
Ein Kampffisch braucht mindestens 19 Liter, besser und stabiler sind 20–40 Liter. Die wichtigsten Anforderungen:
- Heizer: Bettas sind Tropenfische — halten Sie 24–27 °C mit einem kleinen Heizer. Unbeheizte Becken bei Zimmertemperatur stressen die Tiere und verkürzen ihr Leben.
- Filter, aber sanft: ein Filter hält das Wasser sauber, doch Kampffische hassen starke Strömung — drosseln Sie den Auslauf oder nutzen Sie einen sanften Schwammfilter.
- Abdeckung: Bettas springen. Decken Sie das Becken immer ab.
- Bepflanzt und strukturiert: großblättrige Pflanzen nahe der Oberfläche (etwa Anubias oder Javafarn) bieten Ruheplätze und Sicherheit.
Fütterung
Kampffische sind Fleischfresser mit kleinem Magen. Füttern Sie ein hochwertiges Betta-Granulat oder spezielles Kampffischfutter ein- bis zweimal täglich — nur so viel, wie in ein paar Minuten gefressen wird — plus gelegentlich Frost- oder gefriergetrocknete Leckerbissen (Mückenlarven, Daphnien). Überfütterung und die daraus folgende Wasserbelastung sind häufige Probleme — im Zweifel weniger füttern.
Beifische
Männliche Kampffische sind revierbildend und dürfen niemals mit einem anderen Betta vergesellschaftet werden. In einem größeren, bepflanzten Becken gelingt manchen Haltern die Vergesellschaftung mit friedlichen, nicht flossenzupfenden Beifischen (kleine Bärblinge, Corydoras, Schnecken, Garnelen — wobei Garnelen gefressen werden können). Viele Bettas sind allein am besten aufgehoben. Beobachten Sie Ihr individuelles Tier: Das Temperament variiert stark.
Typische Fehler vermeiden
- Haltung in unbeheizten Gläsern oder Vasen (zu kalt, zu instabil)
- Verzicht auf Filter und Einfahrphase
- Starke Filterströmung, die die Flossen zerfetzt
- Überfütterung
Richten Sie das Becken richtig ein — siehe unsere Anleitung Betta-Becken einrichten und die besten Betta-Becken — und der Kampffisch ist ein dankbarer, langlebiger erster Fisch.
Kampffisch (Betta splendens) — Häufige Fragen
Wie groß muss ein Becken für einen Kampffisch sein?
Mindestens 19 Liter, beheizt und gefiltert. Kampffische sind Tropenfische, die stabiles warmes Wasser und Schwimmraum brauchen — die winzigen Becher und Gläser, in denen sie oft verkauft werden, sind kein geeignetes Zuhause. Größer ist stabiler und leichter zu pflegen.
Können Kampffische mit anderen Fischen zusammenleben?
Manchmal. Ein Männchen kann in einem größeren, gut bepflanzten Gesellschaftsbecken mit friedlichen, nicht zupfenden, unauffälligen Beifischen und ohne weitere Bettas funktionieren. Viele sind allein jedoch am glücklichsten, und manche sind für jegliche Beifische zu aggressiv — beurteilen Sie Ihr individuelles Tier.
Brauchen Kampffische Heizer und Filter?
Beides ja. Ein Heizer hält sie in ihrer Wohlfühlzone von 24–27 °C, und ein sanfter Filter sichert die Wasserqualität. Drosseln Sie nur starke Strömung, denn mit ihren großen Flossen mögen Kampffische keine Strömung.
Modell gefunden? Kaufen Sie es zum richtigen Preis.
UniverTrack verfolgt den echten Preis Ihrer Aquaristik-Ausrüstung bei mehreren Händlern, erkennt Schein-Rabatte und warnt Sie, wenn wirklich der richtige Moment zum Kauf gekommen ist — mit einem KI-Assistenten, der Sie berät.