Die kurze Antwort
Ja – Panzerwelse zählen zu den besten Beifischen für Kampffische. Sie leben am Boden des Beckens, während der Kampffisch die Oberfläche patrouilliert, sodass die beiden kaum interagieren. Panzerwelse sind friedlich, kurzflossig und am Kampffisch völlig uninteressiert, was bedeutet, dass keines der Flossenzupfen oder der Rivalität auftritt, die man bei auffälligen Fischen wie Guppys bekommt. Die einzige Voraussetzung ist Platz: Panzerwelse brauchen eine Gruppe und Raum zum Gründeln, daher funktioniert das in einem richtigen Becken ab 54 Liter, nicht in einem Nano.
Warum es so gut funktioniert
Der Zauber liegt in den Zonen. Ein Kampffisch ruht und patrouilliert nahe der Oberfläche und zwischen Pflanzen; Panzerwelse tuckern über den Bodengrund auf der Suche nach Resten. Sie halten sich selten im selben Wasser auf, sodass kaum Gelegenheit besteht, sich gegenseitig zu provozieren. Panzerwelse haben zudem schlichte Färbung und stummelige Flossen, sodass ein Kampffisch sie nicht für einen Rivalen hält, wie er es bei einem langschwänzigen Guppy oder einem anderen Kampffisch tun könnte.
So richten Sie es ein
- Verwenden Sie ein Becken ab 54 Liter (15 Gallonen) mit weichem Sand oder feinem Kies als Boden.
- Halten Sie Panzerwelse in einer Gruppe von sechs oder mehr derselben Art.
- Passen Sie die Temperatur an – die meisten Panzerwelse fühlen sich bei 24 bis 26 °C wohl, genau im Bereich des Kampffisches (meiden Sie die warmliebenden Extreme der Sterbai, wenn Sie unsicher sind).
- Bepflanzen Sie für Deckung und halten Sie die Strömung sanft, was beiden Fischen zusagt.
- Füttern Sie sinkendes Futter, damit die Panzerwelse ihren Anteil am Kampffisch vorbei bekommen.
Weiterführende Lektüre
Für andere Kampffisch-Gefährten siehe können Garnelen mit Kampffischen leben? und kann ein Kampffisch mit Neonsalmlern leben? Richten Sie das Becken mit unserem Ratgeber bestes Kampffischbecken und wie man ein Kampffischbecken einrichtet ein. Pflegeratgeber: Kampffisch und Bronze-Panzerwels.