Die kurze Antwort
Ein Kampffisch kann Beifische haben, aber nur in einem Becken von 40 Litern oder mehr, gut bepflanzt und sanft gefiltert. In einem kleineren Becken hält man einen Kampffisch am besten allein. Wo Platz ist, sind die ruhigsten, verlässlichsten Gefährten:
- Otocinclus oder Panzerwelse (friedliche Bodenfische)
- Kuhli-Schmerlen (scheu, schlangenartig, harmlos)
- kleine, unauffällige Bärblinge wie Keilfleck- oder Mosquito-Bärblinge
- Rennschnecken oder Amanogarnelen als Putztruppe
Passen Sie das Temperament an, nicht nur die Größe
Kampffische sind territorial und haben ein schlechtes Auge für Details, sie reagieren also auf Bewegung und helle, nachschleppende Flossen. Meiden Sie alles, das wie ein Rivale oder ein Snack aussieht. Das schließt andere Kampffische, männliche Guppys und Endler, flossenzwickende Barben (besonders Sumatrabarben) und schnelle, ungestüme Bärblinge aus, die einen langsam schwimmenden Kampffisch stressen. Jeder Kampffisch ist ein Individuum — manche dulden Beifische, manche nie —, halten Sie also stets einen Notfallplan bereit (ein Ersatzbecken oder einen Trenner), falls Ihrer aggressiv wird.
Für den Erfolg einrichten
Geben Sie dem Becken reichlich Pflanzen, Höhlen und Sichtbarrieren, damit Fische sich aus dem Weg gehen können, und halten Sie die Strömung sanft — Kampffische sind schwache Schwimmer mit schweren Flossen. Setzen Sie die Beifische nach Möglichkeit zuerst ein und den Kampffisch zuletzt, damit er Neuankömmlinge nicht als Eindringlinge in seinem Revier behandelt. Füttern Sie eine abwechslungsreiche Kost, damit niemand hungert und zum Flossenzwicken übergeht; siehe unseren Fischfutter-Hub.
Besetzen Sie sparsam und überfüllen Sie nicht — lesen Sie wie viele Fische Sie halten können, bevor Sie eine Gruppe hinzufügen. Mehr zum Fisch selbst finden Sie in unserem Kampffisch-Pflegeratgeber, und für eine verwandte Frage kann ein Kampffisch mit anderen Fischen leben?