Die kurze Antwort
Manchmal – ein Kampffisch kann sich ein Becken teilen, aber es hängt vom Temperament des einzelnen Fisches, den gewählten Beifischen und genug Platz ab. In einem bepflanzten Becken ab 40 bis 60 Litern lebt ein ruhiger Kampffisch oft friedlich mit kleinen, nicht zupfenden Fischen und Putz-Wirbellosen zusammen. Doch manche Kampffische sind zu aggressiv, um mit irgendetwas zu teilen – halten Sie also stets einen Notfallplan bereit.
Beifische, die tendenziell funktionieren
Gute Gefährten sind friedlich, bleiben dem Kampffisch aus dem Weg und halten seine Flossen nicht für Futter:
- Kleine Schwarmfische wie Funkensalmler, Chili-Bärblinge oder Keilfleckbärblinge
- Bodenbewohner wie Panzerwelse oder Schlangen-Schmerlen
- Schnecken und Garnelen (manche Kampffische jagen jedoch Garnelen)
Geben Sie schwarmbildenden Beifischen eine vollständige Gruppe von sechs oder mehr sowie viele Pflanzen und Verstecke, damit alle die Sichtlinie unterbrechen können.
Für den Erfolg einrichten
Das Zusammenleben gelingt am besten, wenn das Becken groß genug zum Ausweichen und dicht bepflanzt ist. Beobachten Sie die ersten Tage genau: gespreizte Kiemen, Jagen oder zerzupfte Flossen bedeuten, dass es nicht funktioniert – seien Sie bereit zu trennen. Da ein Kampffisch warmes, sanft gefiltertes, gut eingefahrenes Wasser braucht, bringen Sie die Umgebung in Ordnung, bevor Sie jemanden hinzufügen. Auch eine sanfte Strömung ist wichtig, denn Kampffische kommen mit starker Strömung schlecht zurecht und könnten diesen Stress an Beifischen auslassen. Halten Sie stets ein Ersatzbecken oder einen Trenner bereit, falls der Kampffisch schlicht nicht teilen will.
Bevor Sie Beifische hinzufügen
Fahren Sie das Becken vollständig ein, setzen Sie die anderen Fische schrittweise ein und gewöhnen Sie sie langsam ein. Halten Sie regelmäßige Wasserwechsel ein, um die Wasserqualität stabil zu halten. Für das richtige Zuhause siehe die besten Kampffischbecken, und zu Besatzgrenzen lesen Sie wie viele Fische in ein 20-Liter-Becken.