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Guppy vs. Molly

Zwei robuste Hartwasser-Lebendgebärende für ein friedliches Gesellschaftsbecken. Der Guppy ist klein, farbenfroh und platzsparend; der Molly ist ein größerer, kernigerer Algenweider, der mehr Raum braucht. Hier erfahren Sie, welcher in Ihr Becken passt.

Vom AquaristikTest-Redaktionsteam · So testen wir

Das schnelle Urteil

Beide lieben dasselbe harte, alkalische Wasser und beide vermehren sich ungehemmt — der entscheidende Faktor ist also Größe und Platz. Wählen Sie den Guppy für ein kleineres Becken, leuchtende Prachtflossen und einen einfachen ersten Fisch. Wählen Sie den Molly, wenn Sie 75 Liter oder mehr haben und einen größeren, charakterstarken Algenweider wollen. Sie sind außerdem hervorragende Mitbewohner füreinander.

 GuppyMolly
PflegeanspruchAnfängerAnfänger
Mindest-Beckengröße40 L75 L
TemperamentFriedlichFriedlich
Endgröße3–6 cm6–10 cm (kräftig)
WasserHart, pH 7,0–8,0Sehr hart, pH 7,5–8,5
Ideal fürKleinere Becken, FarbeGrößere Becken, Algenweiden

Die echten Unterschiede

Es geht vor allem um Körpermasse und Biolast. Guppys sind klein und platzsparend, eine Gruppe richtet sich in 40 Litern häuslich ein. Mollys erreichen 6–10 cm, sind überraschend massig und produzieren viel Abfall, daher brauchen sie mindestens 75 Liter und starke Filterung. Mollys neigen zudem stärker zur pflanzlichen Kost, weiden Algen ab und schätzen Futter auf Spirulina-Basis, und sie wollen noch härteres, mineralreicheres Wasser als Guppys. Beide sind produktive Lebendgebärende, planen Sie also bei beiden Nachwuchs ein.

Welchen sollten Sie kaufen?

Unsere Empfehlung

Für ein kleines bis mittleres erstes Becken ist der Guppy die flexiblere, verzeihendere Wahl. Wenn Sie Platz und Filterleistung für einen größeren, kernigeren Fisch haben, der beim Algenweiden hilft, steckt der Molly voller Charakter. Lesen Sie den Guppy-Pflegeratgeber und den Molly-Pflegeratgeber, oder loten Sie Ihre Optionen in unserem Aquarien-Ratgeber aus.

Häufige Fragen

Sind Guppys oder Mollys einfacher zu halten?

Guppys sind etwas verzeihender, weil sie klein sind und weniger Platz brauchen — eine Gruppe kommt in 40 Litern gut zurecht. Mollys sind genauso robust, aber größer (6–10 cm), schmutzintensiver und wollen mindestens 75 Liter mit starker Filterung. Beide sind Anfänger-Lebendgebärende, die in hartem, alkalischem Wasser gedeihen.

Können Guppys und Mollys zusammenleben?

Ja. Beide sind friedliche Lebendgebärende, die dasselbe harte, alkalische Wasser lieben, und damit natürliche Mitbewohner in einem Becken ab 75 Litern. Denken Sie nur daran, dass Mollys deutlich größer sind und mehr Abfall produzieren — dimensionieren Sie Becken und Filter also nach ihnen.

Brauchen Mollys Salz und Guppys nicht?

Keiner von beiden braucht zwingend Salz. Mollys gedeihen am besten in sehr hartem, mineralreichem Wasser und tolerieren Brackwasser, aber reines Süßwasser ist in Ordnung, solange es hart ist. Guppys sind in hartem Leitungswasser ohne jedes Salz genauso glücklich.

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