Purpurprachtbarsch (Kribensis)
Pelvicachromis pulcher
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Überblick
Der Purpurprachtbarsch (Pelvicachromis pulcher), auch „Kribensis“ genannt, ist ein westafrikanischer Zwergbuntbarsch und einer der besten Einstiegs-Buntbarsche der Aquaristik. Robust, anpassungsfähig und wunderbar farbenfroh — die Weibchen zeigen in Laichstimmung einen leuchtend kirschroten Bauch — bringen Kribs Buntbarschverhalten ins Gesellschaftsbecken, ohne die Empfindlichkeit eines Schmetterlingsbuntbarschs. Ihre einzige Forderung: Respekt vor dem Brutrevier.
Becken & Wasser
Ein Paar fühlt sich in 75 Litern wohl; ein längeres Becken hilft, wenn Sie Mitbewohner halten.
- Temperatur: konstante 24–27 °C über einen zuverlässigen Heizer.
- Wasser: herrlich anpassungsfähig über pH 6,0–7,5 und die meisten Härtegrade. Prüfen Sie Ihre Werte mit einem Testset.
- Höhlen: bieten Sie mindestens eine Höhle mit engem Eingang — Tontopf oder Kokosnusshöhle — als Laichplatz und Rückzugsort.
- Pflege: ein eingefahrener Filter und regelmäßige Wasserwechsel halten sie gesund.
Fütterung
Purpurprachtbarsche sind unkomplizierte Allesfresser. Füttern Sie als Basis hochwertiges Granulat oder Gesellschaftsfutter, ergänzt durch gefrorene oder lebende Mückenlarven, Artemia und gelegentlich pflanzliche Kost. Sie suchen ihr Futter in den unteren Beckenzonen, sinkendes Futter passt daher gut. Füttern Sie kleine Mengen ein- bis zweimal täglich.
Mitbewohner
Außerhalb der Brutzeit sind Kribs friedlich und harmonieren mit Salmlern, Barben, Regenbogenfischen und größeren, robusten Gesellschaftsfischen. Geben Sie Bodenbewohnern eigenen Raum, denn Kribs beanspruchen das untere Revier. Vermeiden Sie andere höhlenbrütende Buntbarsche, die um dieselben Plätze konkurrieren. Vermeiden Sie Überbesatz — siehe Woran erkenne ich Überbesatz? — und setzen Sie Neuzugänge zuerst in Quarantäne, siehe unseren Quarantäne-Ratgeber.
Purpurprachtbarsch (Kribensis) — Häufige Fragen
Sind Purpurprachtbarsche gute Anfänger-Buntbarsche?
Ja — Purpurprachtbarsche gehören zu den einfachsten Buntbarschen. Sie sind robust, passen sich an einen weiten pH-Bereich an und fressen fast alles. Der einzige Vorbehalt ist die Zucht: Ein harmonierendes Paar verteidigt seine Höhle vehement — geben Sie Mitbewohnern Raum, um auszuweichen.
Brauchen Purpurprachtbarsche eine Höhle zum Ablaichen?
Sie sind Höhlenbrüter — ein kleiner Tontopf, eine Kokosnusshöhle oder eine Steinhöhle mit engem Eingang ist genau das, was ein Paar sucht. Sie legen die Eier darin ab, und beide Eltern bewachen die Jungfische — eines der lohnendsten einfachen Zuchtprojekte der Aquaristik.
Wie groß werden Purpurprachtbarsche?
Männchen erreichen etwa 9–10 cm, Weibchen bleiben mit 7–8 cm etwas kleiner und sind deutlich rundlicher mit kirschrotem Bauch. Diese moderate Größe erlaubt einem Paar ein 75-Liter-Becken, wobei eine längere Grundfläche Mitbewohnern hilft, dem Brutrevier auszuweichen.
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