Glasgarnele
Palaemonetes paludosus
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Überblick
Glasgarnelen (Palaemonetes paludosus) sind günstige, nahezu durchsichtige Resteverwerter, denen Sie beim Verdauen ihrer letzten Mahlzeit durch den eigenen Körper zusehen können. Oft als Futtertiere verkauft, sind sie robust, aktiv und nützlich beim Aufsammeln von Resten. Die Qualität schwankt — Futtertier-Ware kommt mitunter gestresst an — aber als preiswerte, einfache Putzkolonne für ein friedliches Becken sind sie kaum zu schlagen. Ihre Transparenz ist zudem eine echte Kuriosität — Sie können verfolgen, wie das Futter durch den Darm wandert, und sogar die heranreifenden Eier eines Weibchens sehen — was sie zu einem überraschend spannenden ersten Wirbellosen macht.
Becken & Wasser
Ein Becken ab 19 Litern passt für eine kleine Gruppe. Glasgarnelen sind tolerant, schätzen aber stabiles, etwas härteres Wasser als Zwerggarnelen:
- Ein eingefahrenes Becken — erst einfahren; Ammoniak- und Nitritspitzen mögen auch sie nicht.
- Kein Kupfer — für alle Garnelen tödlich; prüfen Sie die Etiketten von Medikamenten und Düngern.
- Ein sanfter oder Schwammfilter — damit Garnelen und Nachwuchs nicht eingesaugt werden; siehe unsere Filterauswahl.
- Pflanzen und Deckung — Verstecke für die Häutung, wenn sie weich und verletzlich sind.
Fütterung
Glasgarnelen sind allesfressende Resteverwerter, die fast alles nehmen — Biofilm, Algen, Flockenreste, blanchiertes Gemüse und sinkendes Garnelen- oder Fischfutter. In einer Gemeinschaft ernähren sie sich weitgehend von Resten; füttern Sie sparsam zu, damit sie gesund bleiben, ohne das Wasser zu belasten. Als aktive, opportunistische Fresser finden und beseitigen sie schnell Reste, die sich in Ecken absetzen — genau deshalb verdienen sie ihren Platz als Putzkolonne, selbst wenn Sie sie kaum direkt füttern.
Vergesellschaftung & Vermehrung
Glasgarnelen sind überwiegend friedlich, aber größer und dreister als Zwerggarnelen — mischen Sie sie daher nicht mit winzigen, empfindlichen Garnelen, die sie belästigen könnten. Sie passen in friedliche Gesellschaftsbecken mit Fischen, die zu groß sind, um sie zu verschlucken. Vermehrung ist bei echten Süßwasserstämmen möglich, aber unzuverlässig, da viele Handelstiere brackwasserabhängige Larven haben.
Vergleichen Sie sie mit den robusten Red-Cherry-Garnelen und sehen Sie sich das beste Garnelenbecken an.
Glasgarnele — Häufige Fragen
Sind Glasgarnelen für Anfänger geeignet?
Ja — Glasgarnelen sind günstige, robuste Resteverwerter, die eine breite Spanne stabiler Bedingungen tolerieren. Sie werden oft als Futtertiere verkauft, daher schwankt die Qualität und manche kommen gestresst an — aber als preiswerte Putzkolonne für Einsteiger in einem friedlichen Becken sind sie eine einfache Wahl.
Fressen Glasgarnelen meine anderen Garnelen oder Fische?
Meist nicht, aber die größeren Palaemonetes-Arten sind Opportunisten und können einen kranken Fisch, Jungfische oder eine frisch gehäutete Zwerggarnele erwischen. In einer gut gefütterten Gemeinschaft sind sie im Allgemeinen friedlich; setzen Sie sie nur nicht mit sehr winzigen oder empfindlichen Mitbewohnern zusammen.
Können sich Glasgarnelen im Süßwasser vermehren?
Das hängt von der verkauften Art ab. Palaemonetes paludosus kann sich im Süßwasser vermehren, aber viele Glasgarnelen im Handel haben Larven, die Brackwasser brauchen und im Heimaquarium selten überleben. Vermehrung ist möglich, aber unzuverlässig — rechnen Sie nicht mit einer sich selbst erhaltenden Kolonie.
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