Bitterlingsbarbe
Puntius titteya
Pflegeaufwand: EinfachPflege-Steckbrief vom AquaristikTest-Redaktionsteam · So testen wir
Überblick
Die Bitterlingsbarbe (Puntius titteya) ist ein kleiner, robuster Schwarmfisch und eine der einfachsten Barben fürs Gesellschaftsaquarium. Die Männchen leuchten in sattem Kirschrot — am tiefsten, wenn sie sich in der Gruppe sicher fühlen und von Pflanzen umgeben sind. Friedlich, aktiv und anspruchslos ist sie eine ausgezeichnete Wahl für ein bepflanztes Einsteigeraquarium und die sanfte Alternative zu ungestümeren Barben.
Becken & Wasser
Eine Gruppe von sechs oder mehr Tieren ist in 75 Litern oder größer gut aufgehoben. Bitterlingsbarben sind anpassungsfähig, schätzen aber stabiles, sauberes Wasser.
- Temperatur: halten Sie 23–27 °C mit einem zuverlässigen Heizer.
- Filterung: ein gleichmäßiger Filter hält das Wasser sauber; sie mögen leichte Strömung, aber nichts Heftiges.
- Wasser: streben Sie pH 6,0–7,5 und weiches bis mäßig hartes Wasser an.
- Bepflanzung: dichte Bepflanzung und dunklerer Bodengrund lassen die Männchen ausfärben und geben scheuen Tieren Selbstvertrauen.
Fütterung
Bitterlingsbarben sind unkomplizierte Allesfresser. Füttern Sie ein hochwertiges Flocken- oder Mikrogranulat ein- bis zweimal täglich — nur so viel, wie in ein paar Minuten aufgefressen wird. Wechseln Sie Frost- oder gefriergetrocknete Leckerbissen wie Daphnien, Mückenlarven oder Artemia ein, für Farbe und Kondition. Abwechslung hält sie gesund — siehe unsere Empfehlungen zum besten Fischfutter.
Vergesellschaftung
Friedlich und klein passen Bitterlingsbarben zu den meisten ruhigen Gesellschaftsfischen: Bärblingen, kleinen Salmlern, Panzerwelsen, Honigguramis, Zwerggarnelen (adulte Tiere) und anderen umgänglichen Arten. Weil sie nicht zupfen, sind sie auch mit prächtigeren, langflossigen Fischen sicher — in einem größeren Becken sogar mit einem Kampffisch. Halten Sie sie in einer richtigen Gruppe, damit sie schwimmen statt sich zu verstecken.
Wichtige Pflegehinweise
- Halten Sie sechs oder mehr Tiere, damit sie sich sicher fühlen und farbig bleiben
- Bieten Sie Pflanzen und Deckung gegen Scheu
- Nicht überfüttern — kleine, häufige Mahlzeiten passen am besten
- Beobachten Sie Neuzugänge; Quarantäne hilft, keine Krankheiten einzuschleppen
Geben Sie Bitterlingsbarben ein bepflanztes Becken und eine richtige Gruppe, und Sie bekommen einen lebhaften, satt gefärbten Blickfang, der mit fast allem friedlich bleibt.
Bitterlingsbarbe — Häufige Fragen
Wie viele Bitterlingsbarben sollte man zusammen halten?
Mindestens sechs, idealerweise mehr. Bitterlingsbarben sind Schwarmfische, die sich in der Gruppe sicher fühlen — eine ordentliche Anzahl hält sie ruhig, farbenfroh und im Freiwasser sichtbar. Ein leichter Weibchenüberschuss reduziert Gerangel zwischen den Männchen.
Sind Bitterlingsbarben aggressiv?
Nein. Bitterlingsbarben gehören zu den friedlichsten Barben, ganz anders als die zupffreudige Sumatrabarbe. Männchen tragen um Reviere oder beim Ablaichen sanfte Scheinkämpfe aus, sind aber mit anderen ruhigen Gesellschaftsfischen und sogar langflossigen Mitbewohnern sicher.
Welche Beckengröße brauchen Bitterlingsbarben?
Rund 75 Liter passen für eine kleine Gruppe mit Schwimmraum. Es sind kleine Fische, aber eine Gruppe braucht horizontale Strecke und bepflanzte Deckung, um ihr bestes Verhalten und ihre beste Farbe zu zeigen.
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