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Wie züchte ich Guppys?

Guppys sind Lebendgebärende, die sich fast mühelos vermehren — die eigentliche Kunst ist, die Jungfische zu retten. So züchten Sie Guppys und halten den Nachwuchs am Leben.

Vom AquaristikTest-Redaktionsteam · So testen wir

Die kurze Antwort

Sie müssen sich kaum bemühen, Guppys zu züchten. Sie sind Lebendgebärende — setzen Sie ein Männchen und ein paar Weibchen in ein stabiles, mäßig warmes Becken (um 24–26 °C), und sie vermehren sich von selbst und liefern etwa alle 28 Tage freischwimmende Jungfische. Die eigentliche Herausforderung ist, den Nachwuchs am Leben zu halten, denn ausgewachsene Guppys (einschließlich der Eltern) fressen bereitwillig ihre eigenen Jungen.

Das Paar einrichten

Halten Sie Guppys in Gruppen mit mehr Weibchen als Männchen — etwa zwei bis drei Weibchen pro Männchen — damit kein einzelnes Weibchen bedrängt wird. Füttern Sie eine abwechslungsreiche, hochwertige Kost, und die Weibchen kommen rasch in Kondition. Ein trächtiges Weibchen entwickelt nahe der hinteren Kloake einen dunklen Trächtigkeitsfleck, der wächst und dunkler wird, während die Jungfische reifen. Einmal gepaart, kann sie Spermien speichern und mehrere weitere Würfe ohne Männchen hervorbringen.

Zu Temperament, Wasser und Kost-Grundlagen siehe unseren Guppy-Pflegeleitfaden.

Die Jungfische retten

Neugeborene Guppys sind winzig und werden sofort gejagt. Um eine ordentliche Zahl aufzuziehen:

  • Ergänzen Sie dichte Deckung — Schwimmpflanzen, Moos oder ein Laichmopp geben Jungfischen Verstecke, sobald sie geboren sind.
  • Nutzen Sie einen Ablaichkasten oder ein separates Becken, wenn Sie die meisten retten möchten. Eine Gitterfalle hält Jungfische von den Mäulern der Alttiere fern.
  • Setzen Sie die Jungfische um, nicht die Mutter, wenn möglich — ein hochträchtiges, zu spät umgesetztes Weibchen kann in einen vorzeitigen Wurf gestresst werden.
Tipp: Das Problem bei Guppys ist nie zu wenig Nachwuchs — es ist zu viel. Haben Sie einen Plan (ein Aufzuchtbecken oder einen örtlichen Laden, der sie abnimmt), bevor Sie anfangen.

Den Nachwuchs füttern

Jungfische brauchen häufige, winzige Mahlzeiten pulverförmigen Futters. Zerriebenes Flockenfutter, pulverförmiges Jungfischfutter und frisch geschlüpfte Artemia funktionieren alle; füttern Sie kleine Mengen zwei- bis dreimal täglich. Gute Ernährung früh ergibt leuchtendere Farben und schnelleres Wachstum. Siehe unsere Empfehlungen zum besten Fischfutter, und für mehr zur Aufzucht lesen Sie wie ziehe ich Jungfische auf und was füttere ich Jungfischen. Um ihr Zuhause einzurichten, stöbern Sie unter Aquarien.

Häufige Fragen

Brauche ich ein Guppy-Männchen und -Weibchen zum Züchten?

Ja, aber nur kurz — eine einzige Paarung lässt ein Weibchen Spermien speichern und über Monate mehrere Würfe Jungfische liefern, sodass Sie oft lange nach dem Trennen der Geschlechter noch Nachwuchs sehen. Ein Männchen auf zwei bis drei Weibchen ist das gesündeste Verhältnis.

Wie viele Junge bekommen Guppys?

Ein junges Weibchen wirft vielleicht 10–20 Jungfische; ein reifes, gut gefüttertes kann 40–60 in einem einzigen Wurf liefern, etwa alle 28 Tage. In einem Gesellschaftsbecken werden die meisten gefressen, wie viele überleben, hängt also ganz von Deckung oder Trennung ab.

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