Die kurze Antwort
Die Schwimmblasenerkrankung ist eher ein Auftriebsproblem als eine einzelne Krankheit. Ein betroffener Fisch hat Mühe, waagerecht zu bleiben — er treibt an die Oberfläche, sinkt zu Boden oder schwimmt in einem seltsamen Winkel. Bei den meisten Aquarienfischen ist die Ursache Überfütterung oder Verstopfung, besonders bei rundlichen Fischen wie Schleierschwanz-Goldfischen und Bettas. Sie ist oft mit einfachen Ernährungsänderungen beherrschbar, aber prüfen Sie zuerst Ihr Wasser und holen Sie Rat für Fälle ein, die nicht abklingen.
Wie sie aussieht
Das verräterische Zeichen ist ein Fisch, der nicht steuern kann, wo er im Wasser steht: er dümpelt an der Oberfläche, liegt auf der Seite oder taucht mit dem Kopf nach unten. Der Fisch versucht vielleicht trotzdem zu fressen und verhält sich ansonsten normal, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass die Ursache eher verdauungsbedingt als etwas Ernsteres ist.
Da ein aufgeblähter Darm auf die Schwimmblase drückt, sind Überfütterung und Verstopfung die üblichen Übeltäter — aber auch ein plötzlicher Temperaturabfall, eine Infektion oder (selten) ein Geburtsfehler können beteiligt sein.
Sanfte erste Hilfe
Bei einem vermuteten ernährungsbedingten Fall ist der übliche, risikoarme Ansatz, ein bis zwei Tage nicht zu füttern, damit sich der Darm leert, und dann mit kleinen Portionen leicht verdaulichen Futters weiterzumachen. Auch das Wasser sauber und warm zu halten und die Strömung zu senken, wenn der Fisch kämpft, hilft ihm, sich auszuruhen. Vermeiden Sie Überfütterung, wenn Sie wieder beginnen.
Wenn das Problem wochenlang anhält, mit Aufblähung, zusammengeklemmten Flossen oder Appetitlosigkeit einhergeht oder mehrere Fische betrifft, deutet das auf etwas jenseits einfacher Verstopfung hin — konsultieren Sie einen Tierarzt oder erfahrenen Aquarianer. Dies ist ein allgemeiner Rat, keine Diagnose.
Vorbeugen
Füttern Sie kleine Mengen, bieten Sie Abwechslung und widerstehen Sie der Versuchung zu überfüttern — ein volles, sauberes Becken erledigt den Rest. Für den Gesamtzusammenhang siehe wie beuge ich Fischkrankheiten vor? und falls Sie unsicher sind, ob Ihr Fisch wirklich krank ist, woran erkenne ich, ob mein Fisch krank ist?