Die kurze Antwort
Füttern Sie Ihre Fische ein- oder zweimal täglich und nur so viel, wie sie in etwa zwei Minuten fressen. Diese kleine Menge reicht fast immer aus. Überfütterung ist der mit Abstand häufigste Fehler, den neue Aquarianer machen — sie verschmutzt das Wasser, fördert Algen und stresst die Fische weitaus mehr, als es eine gelegentlich knappe Mahlzeit je täte.
Die Zwei-Minuten-Regel
Beobachten Sie das Becken beim Füttern. Was Ihre Fische in etwa zwei Minuten begierig wegfressen, ist die richtige Portion; alles, was zu Boden treibt, ist zu viel. Es wirkt wie sehr wenig, aber der Magen eines Fischs ist winzig — oft nicht größer als sein Auge. Ein- oder zweimal täglich passt zu den meisten erwachsenen Gesellschaftsfischen. Wenn Sie zweimal füttern, teilen Sie die Tagesmenge auf, statt sie zu verdoppeln.
Warum weniger tatsächlich mehr ist
Nicht gefressenes Futter verschwindet nicht — es zersetzt sich zu Ammoniak und Nitrat, den Abfallstoffen, gegen die Ihr Filter und Ihre Wasserwechsel ständig ankämpfen. Überfütterung steckt hinter einem großen Teil von trübem Wasser, Algenausbrüchen und kranken Fischen. Eine vernünftige Futtermenge hält das gesamte System stabil und reduziert Ihren Pflegeaufwand.
- Abwechslung hilft: Wechseln Sie ein hochwertiges Flocken- oder Pelletfutter mit gelegentlichem Frost- oder Gefriertrockenfutter ab.
- Passen Sie es an die Fische an: schwimmendes Futter für Oberflächenfresser, sinkendes für Bodenbewohner.
- Entfernen Sie Reste, wenn Sie deutlich zu viel gegeben haben, damit sie nicht faulen.
Fütterung und Ihre übrige Routine
Vernünftiges Füttern ist nur die halbe Miete — die Abfälle müssen trotzdem irgendwohin. Halten Sie regelmäßige Wasserwechsel und eine Wassertest-Gewohnheit aufrecht, um das Nitrat im Zaum zu halten. Zu Futtersorten und Empfehlungen siehe unseren Fischfutter-Hub und den Ratgeber bestes Fischfutter. Sie verreisen? Siehe wie lange können Aquarienfische ohne Futter auskommen?