Die kurze Antwort
Ein schlechter Geruch bedeutet fast immer, dass etwas verrottet — Futterreste, Fischkot, ein toter Fisch oder eine tote Schnecke, absterbende Pflanzen oder Schmutz, der in einem vernachlässigten Filter festsitzt. Ein gesundes Becken riecht schwach erdig und frisch. Ein starker fauliger, schwefliger oder muffiger Geruch ist das Becken, das Ihnen sagt, dass organischer Abfall schneller abgebaut wird, als er entfernt wird. Die Lösung besteht darin, die Quelle zu finden und zu beseitigen.
Häufige Ursachen
- Überfütterung — nicht gefressenes Futter verrottet auf dem Bodengrund. Das ist der häufigste Übeltäter und treibt auch Ammoniakspitzen an. Siehe unsere Fütterungsratgeber.
- Verrottendes Material — ein toter Fisch, eine Schnecke oder verrottende Blätter, versteckt hinter Deko oder unter dem Kies.
- Ein schmutziger Filter — festsitzender Schlamm wird anaerob und riecht faul, wenn er aufgewirbelt wird.
- Mulm im Bodengrund — Abfall, der nie abgesaugt wird.
- Anaerobe Nester — tiefer, verdichteter Bodengrund kann faulige Gerüche (Schwefel) freisetzen.
Wie Sie es beheben
- Machen Sie einen Wasserwechsel und saugen Sie den Bodengrund mit einem Bodengrundreiniger ab, um festsitzenden Abfall herauszuholen — folgen Sie wie man einen Wasserwechsel macht.
- Entfernen Sie totes Material und schneiden Sie absterbende Pflanzenblätter zurück.
- Reinigen Sie den Filter vorsichtig in Beckenwasser, wenn er verstopft ist; stöbern Sie in den Filterratgebern, falls Ihrer unterdimensioniert ist.
- Füttern Sie weniger, damit sich kein Abfall mehr ansammelt.
Frisch halten
Regelmäßige Pflege hält Gerüche dauerhaft fern — gleichmäßige Wasserwechsel, vernünftiges Füttern und gelegentliches Filterspülen. Siehe unseren Pflege-Hub, und wenn der Geruch mit trübem oder verfärbtem Wasser einhergeht, prüfen Sie warum Aquarienwasser trüb wird.