Die kurze Antwort
Trübes Wasser ist fast immer eine von zwei harmlosen Sachen: eine Bakterienblüte (ein milchig-weißer Schleier, häufig in neuen Becken) oder feiner Schwebstoff, der aus dem Bodengrund aufgewirbelt wurde. Keines von beiden ist für sich genommen gefährlich für Fische. Die Lösung sind Geduld, sparsames Füttern und kleine regelmäßige Wasserwechsel — nicht das komplette Ablassen und Neubefüllen, was nur den Einfahrzyklus neu startet.
Milchig-weißer Schleier: eine Bakterienblüte
Eine weiße oder gräuliche Trübung in einem Becken, das in den letzten Wochen eingerichtet wurde, ist eine Blüte frei schwebender Bakterien, die sich von überschüssigen Nährstoffen ernähren. Sie tritt typischerweise auf, während ein Becken noch einfährt, und klärt sich von selbst, sobald diese Bakterien den Filter und die Oberflächen besiedeln. Reagieren Sie nicht über, indem Sie alles schrubben oder das ganze Wasser wechseln — das entfernt genau die Bakterien, die Sie ansiedeln wollen.
Weniger zu füttern ist der größte Hebel. Nicht gefressenes Futter und starker Abfall geben der Blüte Nahrung, also reduzieren Sie die Portionen und entfernen Sie Reste. Wenn Ihr Becken neu ist, lesen Sie wie man ein Aquarium einfährt, damit der Prozess sauber abschließt, und ziehen Sie einen Bakterienstarter in Betracht, um die Sache zu beschleunigen.
Grauer oder brauner Schleier: feiner Schwebstoff
Wenn die Trübung eher wie aufgewirbelter Staub statt wie Milch aussieht, sind es meist feine Partikel: ungewaschener neuer Bodengrund, aufgewirbelter Mulm oder schwebender Abfall. Spülen Sie neuen Kies oder Sand vor dem Einbringen ab und saugen Sie den Bodengrund bei der Pflege ab. Eine gute mechanische Filterung fängt den Rest — siehe unsere Filterratgeber und verwenden Sie einen Bodengrundreiniger, um bei einem Wasserwechsel Schmutz herauszuholen.
Was Sie nicht tun sollten
Überfüttern Sie nicht, reinigen Sie den Filter nicht zu stark und dosieren Sie nicht als ersten Schritt „klärende“ Chemikalien. Gehen Sie die Ursache an — Futter, Schwebstoff oder einen Neubecken-Einfahrzyklus — und das Wasser klärt sich von selbst. Wenn Sie unsicher sind, was los ist, sagt Ihnen ein Flüssigtestset, ob es ein kosmetischer Schleier oder ein echtes Wasserqualitätsproblem ist, bei dem sich Handeln lohnt.