Die kurze Antwort
Manchmal, ja — manche Fische sind einzeln vollkommen glücklich, darunter Kampffische, viele Goldfische und einige Buntbarsche. Doch die meisten beliebten Aquarienfische sind Schwarmfische, die eine Gruppe brauchen, um sich sicher zu fühlen. Die Antwort hängt ganz von der Art ab: Einzelgänger gedeihen allein, während einzeln gehaltene Schwarmfische gestresst werden und sich zurückziehen.
Fische, die allein zurechtkommen
Eine Reihe von Fischen ist von Natur aus einzelgängerisch oder territorial und fährt allein gut — oft besser:
- Kampffische sind das klassische Beispiel. Männchen sind untereinander aggressiv und allein in einem richtig beheizten, gefilterten Becken zufrieden. Siehe unseren Kampffisch-Pflegeratgeber.
- Goldfische können einzeln leben, sind aber gesellig und schätzen Gesellschaft, wenn Platz ist.
- Einige Buntbarsche sind territorial und werden häufig als Einzeltier oder Paar gehalten.
Für diese Fische ist Alleinsein keine Einsamkeit — es ist ihre natürliche Vorliebe und vermeidet das Kämpfen, das aus Enge entsteht.
Fische, die Gesellschaft brauchen
Die meisten Gesellschaftslieblinge — Salmler, Panzerwelse, Rasboras, Danios, Barben — sind Schwarmfische. In der Natur leben sie in großer Zahl, und ein einzelnes Tier fühlt sich schutzlos und ist dauerhaft angespannt. Allein oder zu zweit und zu dritt gehalten, verstecken sie sich, verlieren Farbe und können verkümmern. Diese Fische brauchen Gruppen von sechs oder mehr, um etwaiges Zwicken zu verteilen und sich natürlich zu verhalten. Siehe werden Aquarienfische einsam.
Wie Sie wählen
Prüfen Sie vor dem Kauf eines einzelnen Fisches, ob die Art einzelgängerisch oder ein Schwarmfisch ist — ein kurzer Blick in jeden Pflegeratgeber verrät es. Ist es ein Schwarmfisch, planen Sie eine ordentliche Gruppe und ein passendes Becken ein. Ist es ein von Natur aus einzelgängerischer Fisch wie ein Kampffisch, ist einer ideal. Das richtig zu machen ist einer der größten Faktoren für stressarme, gesunde Fische — siehe wie man Stress bei Fischen senkt.