Die kurze Antwort
Wenn Sie Jungfische in Ihrem Becken gefunden haben, haben Sie drei praktische Optionen: schützen und aufziehen, der Natur ihren Lauf lassen im Gesellschaftsbecken oder die herangewachsenen unterbringen. Was Sie wählen, hängt davon ab, wie viele Sie möchten und wie viel Platz Sie haben. Besonders bei Lebendgebärenden ist Nichtstun eine legitime Wahl — ein Gesellschaftsbecken hält die Zahl von selbst in Schach.
Zuerst in Sicherheit bringen
Neugeborener Nachwuchs wird schnell gefressen, auch von den eigenen Eltern. Wenn Sie einige aufziehen wollen:
- Setzen Sie den Nachwuchs in einen Ablaichkasten im Becken oder in ein separates Aufzuchtbecken.
- Fügen Sie dichten Bewuchs hinzu — Schwimmpflanzen und Moos lassen den Nachwuchs sich dort verstecken, wo erwachsene Mäuler nicht hinreichen.
- Decken Sie den Filtereinlauf mit einem Schwamm ab, damit winzige Junge nicht eingesaugt werden.
Siehe wie schütze ich Junggarnelen für die Wirbellosen-Variante und brauche ich ein Zuchtbecken.
Zum Wachsen füttern
Nachwuchs braucht winzige, häufige Mahlzeiten — pulverförmiges Aufzuchtfutter, zerriebene Flocken und frisch geschlüpfte Artemia — zwei- bis dreimal täglich, dazu sauberes Wasser. Gute Fütterung von Anfang an bringt schnelleres Wachstum und bessere Farbe. Siehe was füttere ich Jungfischen, wie ziehe ich Fischnachwuchs auf und unsere Empfehlungen zum besten Fischfutter.
Wenn sie herangewachsen sind
Sobald der Nachwuchs eine ordentliche Größe erreicht, entscheiden Sie, was Sie behalten, und geben den Rest ab. Fachgeschäfte nehmen oft gesunde, selbst nachgezogene Fische, und Mitaquarianer freuen sich meist über sie. Eine überschaubare Zahl zu halten schützt zudem Ihr Becken vor Überbesatz — siehe woran erkenne ich, ob mein Aquarium überbesetzt ist. Für mehr Platz durchstöbern Sie Aquarien.