Die kurze Antwort
Ja – Schwimmpflanzen sind eines der wirksamsten natürlichen Mittel gegen Algen. Sie wirken auf zwei Wegen gleichzeitig: Sie beschatten das Wasser darunter und nehmen den Algen das Licht, und sie sind schnelle, hungrige Zehrer, die Nitrat, Phosphat und andere Nährstoffe aufsaugen, die Algen sonst nutzen würden. Nimmt man Algen sowohl Licht als auch Nahrung, tun sie sich schwer, in Gang zu kommen.
Wie sie Algen bekämpfen
- Beschattung. Schwimmende Blätter fangen das Licht an der Oberfläche ab. Algen, besonders lichtliebende grüne und Grünwasser-Typen, bekommen weniger Energie zum Wachsen.
- Nährstoffaufnahme. Mit den Blättern in der Luft und den Wurzeln im Wasser betreiben Schwimmpflanzen schnelle Fotosynthese und verbrauchen gelöste Nährstoffe rasch – direkt in Konkurrenz zu den Algen um dieselbe Nahrung.
Weil sie CO2 aus der Luft statt aus dem Wasser aufnehmen, wachsen Schwimmpflanzen selbst in Becken ohne CO2-Zufuhr weiterhin schnell, was genau der Grund ist, warum sie so verlässliche Nährstoffschwämme sind.
Sie richtig einsetzen
- Wählen Sie kräftige Arten – Froschbiss, Salvinia, Wassersalat oder Wasserlinsen. Schnellere Wachser exportieren mehr Nährstoffe.
- Regelmäßig ausdünnen. Schöpfen Sie Überschuss ab, damit sie nicht die Oberfläche bedecken und Ihren Wurzelpflanzen das Licht nehmen.
- Auf die Strömung achten. Starke Oberflächenbewegung schiebt Schwimmpflanzen umher und kann ihre Blätter nass werden und faulen lassen; eine ruhigere Ecke passt besser zu ihnen.
Teil eines größeren Bildes
Schwimmpflanzen helfen, sind aber allein keine Kur. Algenausbrüche sind meist ein Gleichgewichtsproblem – zu viel Licht oder Nährstoffe für die vorhandenen Pflanzen. Kombinieren Sie Schwimmpflanzen mit vernünftiger Beleuchtung, regelmäßigen Wasserwechseln und gesundem Pflanzenwachstum.
Mehr dazu finden Sie unter wie viel Licht Aquarienpflanzen brauchen, welche Nährstoffe Aquarienpflanzen brauchen, und stöbern Sie im Dünger-Hub, um all Ihre Pflanzen – schwimmend und wurzelnd – kräftig wachsen zu lassen.