Die kurze Antwort
Aquarienpflanzen brauchen zwei Gruppen von Nährstoffen: Makronährstoffe — Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) — die sie in großen Mengen nutzen, und Mikronährstoffe — Eisen und eine Reihe von Spurenelementen — die sie in winzigen Mengen brauchen, aber nicht entbehren können. Dazu Kohlenstoff, der aus CO2 stammt. Versorgen Sie all das im Gleichgewicht, und Pflanzen wachsen grün, kräftig und algenresistent.
Die Makronährstoffe (N, P, K)
Das sind die Schwerlastträger:
- Stickstoff (N) — treibt Blatt- und Stängelwachstum an. Ein Mangel zeigt sich als Vergilben und Absterben älterer Blätter.
- Phosphor (P) — Energie und Wurzelentwicklung. Etwas kommt aus Fischfutter und Abfällen.
- Kalium (K) — reguliert viele Prozesse; ein häufiger Mangel in reinen Fischbecken, oft als Löcher in den Blättern zu sehen.
Fischabfälle und Futter liefern etwas N und P, aber meist nicht genug K, weshalb Dosieren hilft.
Die Mikronährstoffe (Eisen und Spurenelemente)
In winzigen Mengen nötig, aber unverzichtbar:
- Eisen (Fe) — entscheidend für Chlorophyll und satte Färbung, besonders bei roten Pflanzen. Ein Mangel zeigt sich als blasser Neuaustrieb mit grünen Adern.
- Spurenelemente — Mangan, Zink, Bor, Kupfer, Molybdän und mehr, jedes mit einer kleinen, aber notwendigen Rolle.
Kohlenstoff und wie Sie alles liefern
Kohlenstoff — aus natürlichem CO2, eingebrachtem CO2 oder einem Flüssigkohlenstoff-Zusatz — ist der andere große Eintrag. Schneller wachsende, hell beleuchtete Becken verlangen mehr Kohlenstoff und mehr Nährstoffe; schwach beleuchtete Becken brauchen von allem weit weniger.
- Wassersäulen-Dosierung — flüssiger Dünger versorgt Blätter und Stängel.
- Düngekugeln — in den Bodengrund gedrückt, ideal für Starkzehrer wie Schwertpflanzen und Cryptocorynen.
Stimmen Sie Ihre Dosierung auf Licht und CO2 ab, damit Pflanzen und nicht Algen den Überschuss nutzen. Mehr dazu lesen Sie in wie viel Licht Aquarienpflanzen brauchen und CO2 für Einsteiger, und stöbern Sie im vollständigen Dünger-Hub.