Die kurze Antwort
Aquariengarnelen sind allesfressende Weider, die überwiegend Biofilm, Algen, Futterreste und Detritus fressen. In einem eingefahrenen Becken picken sie von morgens bis abends an der dünnen Schicht aus Mikroben und Algen, die jede Fläche überzieht — weshalb sie zugleich als unermüdliche Aufräumtruppe dienen. Dieses natürliche Weiden ergänzen Sie gelegentlich mit Garnelenfutter und Gemüse — nicht umgekehrt.
Ihre natürliche Nahrung
Grundnahrung ist der Biofilm — der unsichtbare Film aus Bakterien, Mikroalgen und organischem Material, der sich auf Pflanzen, Steinen, Wurzeln und Bodengrund bildet. Daneben weiden sie weiche Algen, knabbern an zerfallendem Pflanzenmaterial und sammeln jede übrig gebliebene Futterportion ein, bevor sie verrottet. Genau deshalb eignet sich ein etwas eingefahrenes Becken für Garnelen weit besser als ein brandneues, blitzsauberes.
Was Sie als Ergänzung füttern
Ein paar Mal pro Woche können Sie ihre Kost aufstocken mit:
- Garnelen-Pellets oder -Pulvern — nährstoffvollständige Futter für Zwerggarnelen.
- Blanchiertem Gemüse — dünne Scheiben Zucchini, Spinat, Karotte oder Gurke, beschwert und nach ein paar Stunden entfernt.
- Gelegentlichem Eiweiß — etwas Frostfutter oder ein spezielles Proteinfutter unterstützt Häutung und Vermehrung.
Bieten Sie nur an, was die Kolonie in ein bis zwei Stunden aufnimmt, und entfernen Sie Reste. Siehe unsere Futter-Empfehlungen und das breitere Futtersortiment.
Füttern, ohne zu übertreiben
Überfütterung ist der klassische Fehler: Futterreste verschmutzen das Wasser, und Garnelen reagieren empfindlich auf schlechte Wasserqualität. Zu Mengen und Zeitpunkt siehe wie oft sollte ich Garnelen füttern. Alles Weitere zur Haltung finden Sie im Pflegeleitfaden für Red Cherry Garnelen und, falls Sie starten, unter wie man ein Garnelenbecken einrichtet.