Die kurze Antwort
Wenn Ihnen das Fischfutter ausgegangen ist, ist es meist am sichersten, ein bis zwei Tage gar nichts zu füttern. Ein gesunder Fisch verträgt rund eine Woche ohne Futter und übersteht die Zeit bis zum Nachschub problemlos. Wenn Sie lieber etwas anbieten möchten, funktionieren ein paar Notfall-Gemüse für viele Gesellschaftsfische: eine dünne Scheibe blanchierte Zucchini, eine enthäutete, weichgekochte Erbse oder etwas blanchierter Spinat.
Sichere Notfutter
Für die meisten Allesfresser und Algenweider ist schonend gegartes Gemüse die verlässliche Überbrückung:
- Zucchini oder Gurke — blanchieren Sie eine dünne Scheibe eine Minute, kühlen Sie sie ab und beschweren Sie sie, damit die Weider daran knabbern können.
- Erbsen — kurz kochen, die Haut abziehen und das Innere zerdrücken; ein Klassiker auch für aufgeblähte oder verstopfte Fische.
- Blanchierter Spinat oder Salat — in kleinen Mengen, nach ein paar Stunden entfernen.
Entfernen Sie nach ein bis zwei Stunden alles Nichtgefressene, damit es das Becken nicht verschmutzt. Das sind Überbrückungen, keine Dauerkost — bestellen Sie zügig ein richtiges Futter. Empfehlungen für eine ausgewogene Grundkost finden Sie im Ratgeber bestes Fischfutter.
Was Sie meiden sollten
Lassen Sie alles vom eigenen Teller weg, was verarbeitet, gesalzen, fettig oder brotig ist. Kein Brot, keine Cracker, keine gekochten Nudeln, keine Fleischreste oder menschliche Snacks — sie verschmutzen das Wasser und können dem Darm Ihrer Fische schaden. Im Zweifel füttern Sie nichts und warten ab.
Das größere Bild
Ein Engpass ist eine gute Erinnerung daran, dass Fische mit einer Routine aus wenig, aber oft besser fahren als mit großen Mahlzeiten und dass ein kurzes Fasten gesund und nicht schädlich ist. Wie viel und wie oft Sie füttern, sobald wieder Vorrat da ist, erfahren Sie unter wie oft sollte ich meine Fische füttern und wie lange Fische ohne Futter auskommen. Alle Futteroptionen finden Sie im Fischfutter-Hub.