Die kurze Antwort
Ja — Süßwassergarnelen brauchen einen Filter, und ebenso wichtig brauchen sie ein reifes, voll eingefahrenes Becken. Garnelen sind weit empfindlicher gegenüber Ammoniak und Nitrit als die meisten Fische, sodass die biologische Filterung eines eingefahrenen Filters sie am Leben hält. Die beste Wahl für ein Garnelenbecken ist ein sanfter Schwammfilter, der das Wasser ohne starke Strömung reinigt und Junggarnelen nicht schadet.
Warum ein Filter für Garnelen so wichtig ist
Ihr Filter beherbergt die nützlichen Bakterien, die giftiges Ammoniak in Nitrit und dann in weit ungefährlicheres Nitrat umwandeln. Garnelen produzieren wenig Abfall, haben aber fast keine Toleranz gegenüber Ammoniak-Spitzen. In einem neuen, nicht eingefahrenen Becken töten genau diese Spitzen Garnelen am schnellsten. Fahren Sie das Becken stets zuerst ein — siehe wie man ein Aquarium einfährt — und setzen Sie Garnelen erst ein, wenn Ammoniak und Nitrit null anzeigen.
Warum ein Schwammfilter der Standard für Garnelenhalter ist
Ein Schwammfilter ist luftbetrieben, die Strömung ist also weich — Garnelen werden nicht umhergewirbelt, und es gibt keinen scharfen Einlass, der sie einfängt. Die Schwammoberfläche selbst wird zu einer Weidefläche voller Biofilm und Algen. Wenn Sie einen Außen- oder Rucksackfilter bevorzugen, ist das auch in Ordnung, doch setzen Sie einen Vorfilterschwamm über den Einlass, damit Junggarnelen nicht eingezogen werden. Stöbern Sie durch Optionen in unserem Aquarienfilter-Hub.
Alles zusammenführen
Für eine blühende Kolonie kombinieren Sie einen sanften Filter mit einem aktiven oder inerten Bodengrund, stabilen Wasserwerten und vielen Pflanzen und Verstecken. Unser Ratgeber zur Einrichtung eines Garnelenbeckens führt durch den gesamten Aufbau, und die besten Garnelenbecken-Empfehlungen decken fertige Sets ab. Einsteigerfreundliche Red-Cherry-Garnelen und fleißige Amanogarnelen gedeihen beide am besten in genau dieser Art sanften, eingefahrenen Aufbaus.