Süßwassertang
Fissidens-ähnlich (Rund-Pellia)
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Überblick
Süßwassertang — im Handel oft „Subwassertang“ oder „Süsswassertang“ geschrieben und Rund-Pellia genannt — ist eine ungewöhnliche, wurzellose grüne Pflanze, die weder Moos noch echter Farn ist, sondern das Gametophyten-Stadium eines Farnverwandten. Er wächst als lockere, durchscheinend grüne Thalli, die sich zu Polstern zusammenballen, und ist wirklich einfach: wenig Licht, kein CO2, kein Bodengrund. Weil er keine Wurzeln hat, wird er wie Moos auf Hardscape gebunden oder geklemmt, wo er weiche grüne Kissen bildet, die Garnelen und Jungfische lieben. Langsam, nachsichtig und anspruchslos — eine reizvolle Low-Tech-Detailpflanze.
Einpflanzen & Position
Süßwassertang wird auf Hardscape befestigt, nie in den Bodengrund gepflanzt — er hat keine Wurzeln zum Eingraben. Binden Sie Polster mit Baumwollfaden oder Angelschnur auf Wurzelholz oder Stein, klemmen Sie sie in Spalten oder fixieren Sie sie unter einem Stück Gitter, bis sie zusammengewachsen sind. Anders als Moos greift er die Oberfläche nie richtig — er hält vor allem durch Verheddern, Anbinden oder Einklemmen. Er eignet sich für schattige Stellen und den Vordergrund oder unteren Mittelgrund und sieht besonders gut zwischen Steinen aus — siehe Aquarienpflanzen richtig einpflanzen für die Aufbindetechnik und Aquascaping für Einsteiger für die Verwendung auf Hardscape. Auf demselben Holz harmoniert er gut mit Flammenmoos.
Licht, CO2 & Dünger
Süßwassertang ist eine echte Schwachlichtpflanze. Geben Sie ihm schwaches bis mittleres Licht — starkes Licht bringt kaum zusätzlichen Wuchs und lädt vor allem Algen auf die Thalli ein, die sich kaum noch abputzen lassen. Er braucht kein CO2. Ein maßvoller Wassersäulendünger genügt, denn er ernährt sich wie Moos aus dem Wasser. Sanfte Strömung durch das Polster hält es sauber und versorgt und verhindert, dass sich Mulm darin sammelt.
Vermehrung & Probleme
Die Vermehrung ist simpel: Teilen Sie ein Polster in Stücke und binden oder klemmen Sie sie neu fest — jedes Stück wächst weiter. Er lässt sich endlos teilen, sodass aus einer Portion langsam viele werden. Die Hauptprobleme sind Algen auf den Thalli bei zu viel Licht und Polster, die sich lösen, weil sie sich nirgends verwurzeln können — sichern Sie sie gut und halten Sie das Licht maßvoll. In einem dichten Polster eingeschlossener Mulm kann faulen, spülen Sie es also beim Wasserwechsel sanft aus. Algen auf den feinen Thalli sind fast unmöglich zu entfernen, Vorbeugung ist daher entscheidend — siehe wie man Aquarienalgen loswird. Schattig gehalten und gut gesichert ist Süßwassertang eine langsame, robuste Low-Tech-Pflanze mit Charakter.
Süßwassertang — Häufige Fragen
Ist Süßwassertang ein Moos?
Nein, auch wenn er wie eines behandelt wird. Es handelt sich tatsächlich um das Gametophyten-Stadium eines Farnverwandten (manchmal Rund-Pellia genannt). Er hat keine echten Wurzeln und wächst als lockere grüne Thalli, weshalb er genau wie Moos verwendet wird — auf Hardscape aufgebunden.
Braucht Süßwassertang CO2 oder starkes Licht?
Weder noch. Süßwassertang ist eine Low-Tech-Schwachlichtpflanze, die ohne CO2-Zufuhr wächst. Er bevorzugt sogar maßvolles Licht — starkes Licht bringt kaum Nutzen und lockt Algen auf die Thalli, die sich nur schwer entfernen lassen.
Wie befestige ich Süßwassertang an Holz oder Stein?
Binden Sie ihn mit Faden oder Angelschnur auf oder klemmen Sie Polster in Spalten des Hardscapes. Er hat keine Wurzeln und greift deshalb nie so wie Moos — er bleibt hauptsächlich durch Verheddern oder Anbinden an Ort und Stelle. Viele Halter stecken ihn einfach zwischen Steine oder unter ein Gitter.
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