Scherenschwanz-Bärbling
Rasbora trilineata
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Überblick
Der Scherenschwanz-Bärbling (Rasbora trilineata) ist ein schlanker, silbriger, aktiver Schwarmfisch, benannt nach seiner tief gegabelten, schwarz-weiß gebänderten Schwanzflosse, die beim Schwimmen wie Scherenblätter zuckt. Größer und schneller als die beliebten Zwergbärblinge ist er ein friedlicher, robuster Fisch, der ständige, koordinierte Bewegung in ein geräumiges Gesellschaftsbecken bringt. Ein Schwarm, der die Schwänze im Takt schnappen lässt, ist ein hypnotischer Anblick.
Becken & Wasser
Groß und schnell — ein Schwarm braucht mindestens 110 Liter mit viel Kantenlänge. Kernpunkte:
- Temperatur: Halten Sie 22–26 °C mit einem zuverlässigen Heizer.
- Wasser: anpassungsfähig bei pH 6,0–7,5 und weichem bis mittelhartem Wasser.
- Filterung und Strömung: Sie mögen etwas Strömung — ein Filter mit guter Umwälzung passt zu ihrer Herkunft aus Fließgewässern.
- Eine dichte Abdeckung: Sie sind versierte Springer — halten Sie das Becken stets sicher abgedeckt.
Fütterung
Scherenschwanz-Bärblinge sind unkomplizierte Allesfresser. Füttern Sie hochwertige Flocken oder Mikropellets als Grundlage und Frost- oder Lebendfutter — Daphnien, Mückenlarven, Artemia — als regelmäßige Leckerbissen. Sie fressen eifrig an der Oberfläche und im Mittelwasser. Geben Sie kleine Mengen ein- bis zweimal täglich, nur so viel, wie sie zügig auffressen.
Beifische
Friedlich und aktiv passen sie zu robusten, ähnlich schnellen Gesellschaftsfischen: größere Salmler, Boesemani-Regenbogenfische, Zebrabärblinge, Fadenfische und friedliche Panzerwelse. Meiden Sie sehr kleine Fische, die eingeschüchtert werden könnten, und langsame, scheue Arten. Halten Sie einen Schwarm von sechs oder mehr — siehe beste Gesellschaftsfische für Einsteiger.
Häufige Fehler vermeiden
- Ein Becken, das für ihre Größe und ihr Tempo zu klein ist
- Das Becken offen lassen (sie springen)
- Zu wenige Tiere halten, was sie nervös macht
- Vergesellschaftung mit winzigen, scheuen Beifischen
Geben Sie Scherenschwanz-Bärblingen ein langes, abgedecktes Becken und einen richtigen Schwarm, und ihre zuckenden, gebänderten Schwänze werden zum faszinierenden, unkomplizierten Blickfang.
Scherenschwanz-Bärbling — Häufige Fragen
Wie groß werden Scherenschwanz-Bärblinge?
Größer als die meisten Bärblinge — bis etwa 10–12 cm. Ihre Größe und ihr ständiges Schwimmen verlangen ein langes Becken ab 110 Litern, kein Nano-Setup, auch wenn sie friedlich und schlank sind.
Warum heißt er Scherenschwanz?
Wegen der tief gegabelten, markant schwarz-weiß gebänderten Schwanzflosse, die sich beim Schwimmen wie Scherenblätter öffnet und schließt. Ein ganzer Schwarm, der die Schwänze im Takt schnappen lässt, ist das Markenzeichen der Art.
Springen Scherenschwanz-Bärblinge?
Ja, sie sind kräftige Springer, besonders wenn sie erschrecken. Eine dicht schließende Abdeckung ist Pflicht. Ein eingelebtes Becken mit richtigem Schwarm und offenem Schwimmraum hält sie ruhig und deutlich sprungfauler.
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