Indischer Glasbarsch
Parambassis ranga
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Überblick
Der Indische Glasbarsch (Parambassis ranga) ist eine der echten Kuriositäten der Aquaristik — ein Fisch, dessen durchsichtiger Körper Skelett und innere Organe freilegt und dabei in einem zarten goldenen oder bläulichen Schimmer glänzt. Beheimatet in langsamen Flüssen, Teichen und Bächen Südasiens, ist er ein friedlicher Schwarmfisch, der in der Gruppe vor dunklen Pflanzen spektakulär aussieht. Leider wird er oft als gefärbter „painted“ Fisch verkauft; nur die natürliche Form ist es wert, gehalten zu werden.
Becken & Wasser
Ein Schwarm braucht ein Becken ab 60 Litern mit freiem Schwimmraum und bepflanzter Deckung.
- Temperatur: 20–28 °C über einen Heizer; er ist anpassungsfähig und toleriert kühlere, subtropische Räume.
- Wasser: Neutral bis leicht hart, pH 6,5–7,8; härteres Leitungswasser passt besser als weiches Schwarzwasser. Prüfen Sie die Werte mit einem Testset.
- Kein Salz nötig: Trotz alter Ratschläge gedeiht er im Süßwasser — halten Sie es eingefahren und sauber.
- Bepflanzt mit freiem Wasser: Dunkler Bodengrund und Hintergrundpflanzen lassen seine Transparenz leuchten, während Raum zum Schwärmen bleibt.
Fütterung
Indische Glasbarsche sind Kleintierjäger, die Trockenfutter oft verweigern. Bieten Sie Lebend- und Frostfutter als Basis an — Mückenlarven, Daphnien, Artemia, Cyclops und Stechmückenlarven. Mit Geduld lernen manche, Frostfutter und kleines sinkendes Fertigfutter zu nehmen, doch eine abwechslungsreiche Lebend-/Frostfutter-Kost hält sie am gesündesten und farbigsten.
Verhalten & Beifische
Dies ist ein friedlicher, etwas schüchterner Schwarmfisch, der in Gruppen von mindestens sechs bis acht Tieren gehalten werden muss; einzeln oder zu zweit versteckt er sich und verblasst. Er harmoniert mit anderen ruhigen, ähnlich großen Gesellschaftsfischen, die neutrales, härteres Wasser teilen — etwa friedlichen Barben, Regenbogenfischen und größeren Bärblingen. Meiden Sie stürmische oder flossenzupfende Beifische.
Da er sich an kühlere, subtropische Räume anpasst, eignet er sich auch für Halter, die ein schwach beheiztes oder unbeheiztes Becken bevorzugen — solange das Wasser sauber und stabil bleibt. Eine Gruppe, die sich in einem eingefahrenen, bepflanzten Becken eingelebt hat, laicht bei hellen Bedingungen oft zwischen feinen Pflanzen ab — ein zusätzlicher Reiz.
Geben Sie dem Indischen Glasbarsch einen richtigen Schwarm, eine Lebendfutter-Ernährung und ein bepflanztes Becken mit dunkler Umgebung, und seine geisterhafte, durchsichtige Schönheit wird zum echten Gesprächsthema — passende bepflanzte Becken finden Sie in unseren Empfehlungen zum besten Nano-Aquarium.
Indischer Glasbarsch — Häufige Fragen
Sollte ich gefärbte („painted“) Glasbarsche kaufen?
Nein. „Painted“ Glasbarsche werden gefärbt, indem Leuchtfarbe in ihren durchsichtigen Körper injiziert wird — eine grausame Praxis, die die Fische stresst, Infektionen verursacht und ihr Leben verkürzt. Der natürliche, ungefärbte Indische Glasbarsch ist für sich genommen ein wunderschöner durchsichtiger Fisch; wählen Sie immer diese Tiere.
Brauchen Indische Glasbarsche Brackwasser?
Nein, das ist ein hartnäckiger Mythos. Parambassis ranga ist ein Süßwasserfisch aus Flüssen, Teichen und Bächen Südasiens und lebt problemlos in eher hartem, neutralem Süßwasser. Er toleriert etwas Salz, braucht es aber nicht, und eine dauerhafte Brackwasserhaltung ist unnötig.
Warum frisst mein Glasbarsch kein Flockenfutter?
Es sind Kleintierjäger, die Trockenfutter oft ignorieren, besonders anfangs. Bieten Sie Lebend- und Frostfutter wie Mückenlarven, Daphnien und Artemia an — das nehmen sie bereitwillig. Manche Tiere akzeptieren mit der Zeit Frost- und Sinkfutter, doch eine Lebend-/Frostfutter-Ernährung passt am besten zu ihnen.
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