Gabelschwanz-Blauauge
Pseudomugil furcatus
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Überblick
Das Gabelschwanz-Blauauge (Pseudomugil furcatus) ist ein kleines, funkelndes Juwel aus den Küstenbächen Papua-Neuguineas. Die Männchen sind die Schau: gelb-schwarz gesäumte Flossen, die sie unablässig zucken lassen und spreizen, dazu das leuchtend blaue Auge, das für die Gattung Pseudomugil typisch ist. Mit nur 4–5 cm ist es ein echter Nanofisch — und hat doch den ganzen Glanz der größeren Regenbogenfische. Die Farbe vertieft sich mit dem Alter, also haben Sie mit Jungtieren Geduld.
Becken & Wasser
Geben Sie einer Gruppe mindestens 60 Liter mit viel freiem Schwimmraum über den Pflanzen. Sie sind aktiv, daher zählt Beckenlänge mehr als Höhe.
- Nur ins eingefahrene Becken: Diese Fische nehmen Instabilität übel. Fahren Sie das Becken immer vollständig ein und lassen Sie es zur Ruhe kommen, bevor Sie besetzen.
- Wasser: Sie mögen neutrales bis hartes, leicht alkalisches Wasser (pH 7,0–8,0). Sehr weiches, saures Wasser ist nicht ihr Fall.
- Sanfte Strömung und Abdeckung: ein gut gedrosselter Filter macht sie glücklich, und eine Abdeckung hält die oberflächennahen Springer im Becken.
- Bepflanzung: feinfiedrige Pflanzen und etwas Schwimmpflanzendecke rahmen ihre Farben und geben Jungfischen eine Chance.
Fütterung
Als Mikroräuber hat das Gabelschwanz-Blauauge ein winziges Maul und braucht kleines Futter. Bieten Sie hochwertige Mikropellets und kleine Flocken aus dem Fischfutter-Sortiment und ergänzen Sie großzügig mit lebenden und gefrorenen Daphnien, Cyclops, Grindalwürmern und Artemia-Nauplien. Abwechslungsreiche Fütterung ist der größte Hebel für Farbe und Flossenpracht.
Vergesellschaftung
Friedlich und nicht zwickend passen Gabelschwanz-Blauaugen in eine ruhige Gemeinschaft anderer kleiner, sanfter Fische — Zwergpanzerwelse, kleine Bärblinge, Otocinclus und Garnelen funktionieren alle. Vermeiden Sie ruppige oder große Mitbewohner, die ihnen bei der Fütterung zuvorkommen oder diesen scheuen Schwarmfisch einschüchtern. Halten Sie sie in einer Gruppe ab sechs Tieren, damit die Männchen Rivalen zum Imponieren haben.
Für ein größeres, gemischtes Regenbogenfisch-Schaubecken kombinieren Sie sie mit mehr freiem Wasser — siehe unsere Auswahl der besten großen Aquarien.
Häufige Fehler vermeiden
- Einsetzen in ein unreifes, nicht eingefahrenes Becken
- Zu wenige Tiere — Einzeltiere verblassen und verstecken sich
- Zu großes Futter für ihre kleinen Mäuler
- Ruppige Mitbewohner, die sie vom Futter verdrängen
Gabelschwanz-Blauauge — Häufige Fragen
Wie viele Gabelschwanz-Blauaugen sollte ich halten?
Mindestens sechs, idealerweise mehr. Es ist eine schwarmbildende Art, die in der Gruppe aufblüht — dort spreizen die Männchen ihre gelb gesäumten Flossen gegeneinander. Ein Einzeltier oder Paar wirkt blass und gestresst.
Sind Gabelschwanz-Blauaugen schwer zu halten?
Nein — sie gehören zu den einfacheren Blauaugen und tolerieren eine Spanne von hartem, neutralem bis alkalischem Wasser. Die wichtigste Regel: nur in ein eingefahrenes, stabiles Becken setzen, denn instabile Bedingungen und die Ammoniakspitzen einer Neueinrichtung vertragen sie nicht.
Was fressen Gabelschwanz-Blauaugen?
Sie sind Mikroräuber mit kleinen Mäulern. Füttern Sie kleine Schwimmflocken, Mikropellets und reichlich winziges Lebend- oder Frostfutter wie Daphnien, Cyclops und Artemia-Nauplien, um ihre Farbe hervorzubringen.
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