Die kurze Antwort
Der Stickstoffkreislauf ist, wie sich ein Becken selbst reinigt. Fischabfälle zerfallen zu Ammoniak, nützliche Bakterien wandeln dieses Ammoniak in Nitrit um, und andere Bakterien wandeln Nitrit in Nitrat um. Ammoniak und Nitrit sind giftig; Nitrat ist weit sicherer, und Sie entfernen es mit Wasserwechseln. Diese Bakterienkolonie aufzubauen — das „Einfahren“ — macht ein Becken erst sicher für Fische.
Die drei Schritte
- Abfall zu Ammoniak — Fischabfälle, ungefressenes Futter und Zerfall setzen Ammoniak frei, das hochgiftig ist.
- Ammoniak zu Nitrit — eine Bakteriengruppe verbraucht Ammoniak und erzeugt Nitrit, das immer noch giftig ist.
- Nitrit zu Nitrat — eine zweite Gruppe wandelt Nitrit in Nitrat um, das viel weniger schädlich ist.
Sobald beide Bakterienkolonien etabliert sind, verarbeiten sie Abfälle ununterbrochen und halten Ammoniak und Nitrit bei null. Das ist ein „eingefahrenes“ Becken.
Warum er wichtig ist
Jedes Problem mit neuen Becken lässt sich hierauf zurückführen. Setzen Sie Fische ein, bevor die Bakterien existieren, steigt das Ammoniak, ohne dass etwas es entfernt — die klassische Ursache früher Fischtode, oft „Neubecken-Syndrom“ genannt. Zuerst einzufahren bedeutet, dass die Putztruppe bereit ist, bevor überhaupt Fische einziehen. Ein Tröpfchentest lässt Sie den Fortschritt des Kreislaufs beobachten.
Wie Sie ihn nutzen
Der sicherste Ansatz ist ein fischloses Einfahren: geben Sie einem fischlosen Becken eine Ammoniakquelle und warten Sie, bis die Bakterien so weit herangewachsen sind, dass Ammoniak und Nitrit beide null anzeigen. Erledigen Sie das Nitrat danach für immer mit regelmäßigen Wasserwechseln. Siehe fischloses Einfahren, wie man ein Aquarium einfährt und woran erkenne ich, wann mein Becken bereit für Fische ist.