Die kurze Antwort
Ja — Spielsand funktioniert im Aquarium, sofern Sie ihn zuerst richtig gut spülen. Es ist ein günstiger, feiner Bodengrund, den viele Aquascaper gern verwenden. Der Haken: Er kommt staubig an und braucht daher gründliches Waschen, sonst bleibt Ihr Becken tagelang trüb. Manche Halter bevorzugen speziell gefertigten Aquariensand wegen Bequemlichkeit und Gleichmäßigkeit, aber schlichter Spielsand ist eine bewährte günstige Option.
Spielsand vorbereiten
Die ganze Aufgabe besteht im Herausspülen des Staubs:
- Arbeiten Sie in kleinen Portionen in einem Eimer — versuchen Sie nicht, alles auf einmal zu machen.
- Sand hinein, Wasser einlaufen lassen und kräftig rühren, um die feinen Partikel aufzuwirbeln.
- Das trübe Wasser abgießen und wiederholen.
- Weitermachen, bis das Wasser klar läuft — das kann zehn oder mehr Spülgänge dauern.
Geben Sie ihn erst ins Becken, wenn eine Portion sauber läuft. Befüllen Sie das Becken sanft über einen Teller oder Ihre Hand, um ihn nicht wieder aufzuwirbeln.
Spielsand vs. Aquariensand
- Spielsand: günstig, fein, weit verfügbar — aber staubig und schwankend in der Qualität, verlangt daher gründliches Spülen.
- Aquariensand: kostet mehr, kommt aber sauber, gleichmäßig und inert, gebrauchsfertig mit minimalem Spülen.
Wenn Sie den Wasch-Marathon lieber überspringen, ist Aquariensand den Aufpreis wert. Für ein Pflanzenbecken kann ein spezieller Pflanzenboden noch besser passen.
Einen Bodengrund wählen
Passen Sie den Bodengrund an Ihre Pläne an — feiner Sand eignet sich für Panzerwelse und einen natürlichen Look, während Pflanzenboden dichte Bepflanzung versorgt. Siehe Aquascaping für Einsteiger und stöbern Sie im Bodengrund-Hub. Für das Wurzelholz, das zu einer Sandlandschaft passt, siehe wie man Wurzelholz vorbereitet.