Die kurze Antwort
Algen auf Pflanzenblättern bedeuten fast immer, dass das Becken aus dem Gleichgewicht ist — meist zu viel Licht für die verfügbaren Nährstoffe und CO2. Gesunde, schnell wachsende Pflanzen überwuchern Algen im Wettbewerb um Licht und Nahrung; schwache, verhungerte oder langsame Pflanzen lassen die Tür offen. Die Lösung ist, neu auszubalancieren, nicht härter zu schrubben: Licht zurückfahren, die Pflanzen düngen und das Becken stabil halten.
Die übliche Ursache: zu viel Licht
Licht ist das Gaspedal. Geben Sie dem Becken mehr Licht, als die Pflanzen nutzen können — weil Nährstoffe oder CO2 knapp sind — geht die überschüssige Energie stattdessen an die Algen. Fangen Sie hier an: stellen Sie das Licht auf eine Zeitschaltuhr für 6–8 Stunden, und wenn es eine intensive Leuchte über einem Low-Tech-Becken ist, verringern Sie Intensität oder Dauer. Siehe wie viel Licht Pflanzen wirklich brauchen und wie lange man das Licht anlassen sollte.
Die Pflanzen düngen, damit sie gewinnen
Es klingt widersinnig, aber verhungerte Pflanzen machen die Algen schlimmer. Eine Pflanze, die nicht wachsen kann, kann nicht konkurrieren. Ein beständiger Volldünger hält Pflanzen am Wachsen und lässt sie die Nährstoffe aufsaugen, die Algen sonst nutzen würden. In einem lichtstarken Becken ergänzen Sie CO2, damit die Pflanzen dieses Licht tatsächlich nutzen können.
Aufräumen und Unterstützung
Entfernen Sie stark überzogene Blätter, machen Sie ein paar Wasserwechsel, und setzen Sie Algenfresser wie Amanogarnelen, Otocinclus oder Rennschnecken ein, um neuen Wuchs sauber zu halten. Zu bestimmten Arten siehe Kieselalgen, Bartalgen und unseren Ratgeber zur Algenentfernung.