Die kurze Antwort
Sie müssen Leitungswasser eigentlich gar nicht stehen lassen – ein Wasseraufbereiter macht es in Sekunden sicher. Die alte Regel, Wasser 24 Stunden stehen zu lassen, hilft nur reinem Chlor beim Verdunsten, und selbst das ist langsam und unzuverlässig. Gegen Chloramin bewirkt es nichts, das stabil ist und egal wie lange Sie warten nicht ausgast. Ein Entchlorer ist schneller, verlässlicher und behandelt beides.
Warum „stehen lassen“ ein veralteter Rat ist
Vor Jahren, als Versorger nur Chlor verwendeten, entwich ein Teil davon, wenn man Wasser einen Tag offen stehen ließ, in die Luft. Aber zwei Dinge machen das heute zu einem schlechten Plan:
- Viele Wasserversorger verwenden inzwischen Chloramin, das unbegrenzt im Wasser bleibt.
- Selbst bei reinem Chlor ist die Verdunstung langsam, und man kann nicht erkennen, wann es tatsächlich weg ist.
Ein Wasseraufbereiter neutralisiert Chlor und Chloramin sofort, sodass es kein Rätselraten gibt. Siehe Ist Leitungswasser für Aquarienfische sicher? für das ganze Bild und unsere Wasseraufbereiter-Empfehlungen.
Was Sie stattdessen tun sollten
- Geben Sie einen Wasseraufbereiter in das neue Wasser für die Menge, die Sie hinzufügen – oder dosieren Sie das Becken beim Nachfüllen.
- Gleichen Sie die Temperatur an, damit die Fische keinen Schock erleiden.
- Fahren Sie das Becken zuerst ein. Das ist die eigentliche Wartezeit. Ein neues Becken muss seinen biologischen Filter etablieren, bevor es Fische halten kann – lesen Sie Wie man ein Aquarium einfährt und verwenden Sie ein Testset, um zu bestätigen, dass Ammoniak und Nitrit null anzeigen.
Fazit
Vergessen Sie den 24-Stunden-Mythos. Behandeln Sie das Wasser mit einem Aufbereiter, und es ist sofort chlorfrei. Die echte Wartezeit vor dem Einsetzen von Fischen ist die Einfahrphase – prüfen Sie den Wassertest-Bereich, um genau zu wissen, wann das Becken bereit ist, und pflegen Sie von da an gute Wasserwechsel-Gewohnheiten.