Die kurze Antwort
Eine Kahmhaut ist eine Schicht aus Eiweißen, Ölen und Biofilm, die auf stehendem Wasser schwimmt. Sie baut sich dort auf, wo sich die Oberfläche nicht genug bewegt, um sie aufzubrechen. In kleinen Mengen ist sie meist harmlos, aber sie verringert den Sauerstoffaustausch und sieht unschön aus. Die Lösung ist fast immer mehr Oberflächenbewegung plus eine Reduzierung der organischen Stoffe, die sie nähren.
Woher die Kahmhaut kommt
Die Kahmhaut ist organisch. Ihre Bestandteile stammen aus:
- Fischfutter – besonders öligen Flocken und Pellets und allem, was nicht gefressen wird.
- Verwesenden Pflanzenblättern und Fischkot, die gelöste Eiweiße freisetzen.
- Ölen von Händen, Handcreme oder Sprays, die nahe an einem offenen Becken benutzt werden.
- Langsamer Oberflächenströmung – ein sanfter Filter mit dem Auslauf unter der Oberfläche lässt die Schicht ungestört absetzen.
Wie Sie sie beseitigen und ihr vorbeugen
- Erhöhen Sie die Oberflächenbewegung. Richten Sie Ihren Filterauslauf so aus, dass er die Oberfläche kräuselt, heben Sie den Düsenstrahl an oder ergänzen Sie einen Ausströmerstein. Gebrochene Oberflächenspannung verhindert die Kahmhautbildung.
- Füttern Sie weniger und wählen Sie hochwertiges Futter, das das Wasser weniger belastet – siehe unseren Fischfutter-Ratgeber.
- Machen Sie einen regelmäßigen Wasserwechsel, um die gelösten organischen Stoffe auszuschleusen.
- Entfernen Sie die sichtbare Kahmhaut, indem Sie ein Küchenpapier flach auf die Oberfläche legen und abheben, oder nutzen Sie einen Oberflächenabsauger für eine dauerhafte Lösung.
Sie fernhalten
Konsequente Pflege ist es, was die Oberfläche sauber hält. Ein gesundes, gut bewegtes Becken bildet selten eine Kahmhaut. Ist das Wasser neben der Kahmhaut auch trüb oder verfärbt, prüfen Sie unsere Antwort zu schaumigem Wasser und stöbern Sie im Pflege-Bereich nach Werkzeugen, die die Wartung schnell machen.