Die kurze Antwort
Bei einer Reise von bis zu etwa einer Woche füttern Sie vor der Abfahrt nichts und lassen Ihre Fische fasten. Gesunde ausgewachsene Fische verkraften sieben Tage ohne Futter mühelos, und ein leerer Magen ist weit ungefährlicher als die Alternative — ein gut meinender Nachbar, der zu viel hineinschüttet und das Becken verschmutzt. Für längere Reisen verwenden Sie einen batteriebetriebenen Futterautomaten, eingestellt auf kleine Portionen.
Reisen bis zu einer Woche
Widersprüchlich, aber wahr: Der sicherste Urlaubs-Fütterungsplan für eine kurze Reise ist gar keine Fütterung. Ein kurzes Fasten schadet Ihren Fischen nicht, während im Wasser verrottendes Restfutter das Ammoniak hochtreibt und das ganze Becken zum Absturz bringen kann. Füttern Sie bis zum Abreisetag normal und schalten Sie dann wie gewohnt das Licht über eine Zeitschaltuhr aus.
Längere Reisen
Für ein bis zwei Wochen Abwesenheit ist ein Futterautomat die verlässliche Lösung. Füllen Sie ihn mit Ihren üblichen Flocken oder Pellets, stellen Sie ihn auf eine kleine Portion einmal täglich (oder jeden zweiten Tag) und testen Sie ihn ein paar Tage vor der Reise, damit Sie wissen, dass die Dosis stimmt. Kombiniert mit einer Licht-Zeitschaltuhr läuft Ihr Becken von selbst.
Vor jeder längeren Abwesenheit richten Sie das Becken auf Stabilität aus: einen Wasserwechsel machen, den Filter reinigen, den Heizer prüfen und verdunstetes Wasser nachfüllen. Ein gesundes, gut gepflegtes Becken driftet weit weniger, während Sie weg sind. Siehe den Pflegeplan für eine Checkliste vor der Reise.
Das Fazit
Kurze Reise: das Becken fasten lassen, alles gut. Lange Reise: Futterautomat plus Zeitschaltuhren. So oder so, vermeiden Sie vor allem Überfütterung. Mehr dazu, wie lange Fische durchhalten, siehe wie lange Fische ohne Futter auskommen und kann ich meine Fische eine Woche allein lassen. Entdecken Sie Futterautomaten im Fischfutter-Hub.