Die kurze Antwort
Nur sehr wenige Tiere fressen Bartalgen (BBA) — die zähen, dunklen Büschel, die an Blatträndern, Hardscape und Technik wachsen. Die Hauptweider sind die Siamesische Rüsselbarbe und, in geringerem Maß, Amano-Garnelen. Aber Bartalgen sind ein CO2-und-Strömungsproblem, also heilt sie kein Fisch im Alleingang. Die dauerhafte Lösung ist stabiles CO2, gute Wasserströmung und punktuelles Behandeln der Büschel mit flüssigem Kohlenstoff, mit Algenfressern als Unterstützung.
Die Tiere, die sie weiden
Bartalgen sind zäh, und die meisten Aufräumtruppen ignorieren sie, aber ein paar Arten helfen:
- Siamesische Rüsselbarbe — die herausragende Wahl; einer der wenigen Fische, die Bartalgen zuverlässig fressen, besonders jüngeren Bewuchs, wenn man sie etwas hungrig hält.
- Amano-Garnele — pickt an weicheren, neueren Büscheln, beseitigt aber keinen starken Befall.
Betrachten Sie beide als Helfer, die den Nachwuchs klein halten — nicht als Lösung für den Befall selbst.
Die eigentliche Lösung: CO2, Strömung und punktuelle Behandlung
Bartalgen fassen Fuß, wenn CO2 instabil und die Strömung schlecht ist, genau das packen Sie also an:
- CO2 stabilisieren. Halten Sie die Zugabe über die Beleuchtungsdauer gleichmäßig statt schwankend. Durchstöbern Sie CO2-Anlagen.
- Strömung verbessern. Richten Sie den Filterauslass aus oder ergänzen Sie eine Strömungspumpe, damit keine toten Zonen Algen absetzen lassen. Reinigen Sie einen verstopften Filter.
- Punktuell behandeln. Dosieren Sie bei ausgeschaltetem Filter für ein paar Minuten flüssigen Kohlenstoff direkt auf die Büschel. Sie verfärben sich rot und sterben über mehrere Tage ab, dann können sie entfernt werden.
So halten Sie sie fern
Nach der Beseitigung halten Sie CO2 stabil, sorgen für kräftige Strömung in jede Ecke, fahren eine 6–8-stündige Beleuchtungsdauer über eine Zeitschaltuhr und machen wöchentliche Wasserwechsel. Den vollständigen Hintergrund finden Sie unter was Bartalgen sind und in unserem Ratgeber wie man Aquarienalgen loswird.