Die kurze Antwort
Ja – Fische brauchen nachts Dunkelheit zum Ruhen. Wie die meisten Tiere laufen sie nach einem Tag-Nacht-Zyklus, und eine Dunkelphase lässt sie herunterfahren, ihren Stoffwechsel senken und sich erholen. Das Aquarienlicht rund um die Uhr anzulassen, stresst Fische, stört ihren Rhythmus und fördert Algen. Geben Sie ihnen jede Nacht einen gleichmäßigen Block Dunkelheit.
Warum die Dunkelheit zählt
Fische schlafen nicht so wie wir, aber sie ruhen. Nachts werden die meisten Arten deutlich langsamer, ziehen sich in Deckung zurück oder schweben ruhig nahe dem Boden. Diese Ruhephase ist die Zeit, in der sie sich erholen, und ein verlässlicher Tag-Nacht-Zyklus hält Verhalten, Appetit und Farbe gesund. Dauerlicht nimmt diesen Rhythmus und lässt Fische dauerhaft „an“, was sich mit der Zeit als Stress zeigt – verblasste Farbe, weniger Aktivität und geringere Krankheitsresistenz. Mehr zu Stress finden Sie unter wie man Stress bei Fischen senkt.
Wie viel Licht richtig ist
Streben Sie etwa 8–10 Stunden Licht pro Tag für ein reines Fischbecken an, etwas mehr für Pflanzenbecken. Der Schlüssel ist Beständigkeit, stellen Sie Ihr Licht also auf eine Zeitschaltuhr und lassen Sie es jeden Tag dieselben Stunden laufen. Das gibt den Fischen einen vorhersehbaren Rhythmus und verhindert, dass das Becken in die langen, hellen Tage abdriftet, die Algen lieben. Die vollständige Aufschlüsselung finden Sie unter wie lange man das Aquarienlicht anlassen sollte.
Der Zusammenhang mit Algen
Es gibt auch einen praktischen Grund: Algen gedeihen bei Lichtüberschuss. Ein rund um die Uhr beleuchtetes Becken oder eines, das in einem sonnigen Fenster steht, veralgt weit schneller als eines mit einer vernünftigen Beleuchtungsdauer. Nachts das Licht auszuschalten ist eine der einfachsten Möglichkeiten, Algen in Schach zu halten – ganz ohne Chemie. Was Sie auch entscheiden: Lassen Sie das Licht nachts nicht an – es hilft weder den Fischen noch dem Glas. Wenn Sie die Beleuchtung einrichten, stöbern Sie in unseren Wartungs- und Einrichtungsratgebern.